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Pattensen Stadt erwartet bis zu 85 neue Flüchtlinge
Aus der Region Region Hannover Pattensen Stadt erwartet bis zu 85 neue Flüchtlinge
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16:27 05.02.2019
Sitz der Stadtverwaltung ist das Rathaus in Pattensen. Quelle: Kim Gallop
Pattensen

Die Stadt Pattensen erwartet bis zu 85 weitere Flüchtlinge. Das bestätigte am Dienstagnachmittag auf Anfrage Pattensens Stadtsprecherin Andrea Steding. Die Zahl der in Pattensen lebenden Flüchtlinge – etwa 200 Menschen – liegt derzeit unter der Quote, die von der Stadt aufgenommen werden müsste. Die Flüchtlinge kommen zunächst zu der sogenannten Landesaufnahmebehörde und werden von da der Region Hannover zugeteilt. Die Region weist sie nach einem Schlüssel, der sich nach der Größe der Stadt und der bisherigen Aufnahmequote richtet, den Regionskommunen zu. Die Unterbringungskosten werden den aufnehmenden Kommunen erstattet.

In Pattensen seien in den vergangenen Wochen - etwa seit Ende November - 17 neue Flüchtlinge angekommen, sagt Steding. Sie erwartet, dass die neu zugewiesenen Menschen auch weiterhin einzeln kommen oder höchstens in zwei- oder dreiköpfigen Familiengruppen. Alle konnten bislang dezentral untergebracht werden, so, wie es die Verwaltung von Beginn an handhabt.

Dezentral bedeutet, dass die Stadt in allen Ortsteilen Wohnungen oder Häuser anmietet. Flüchtlingsunterkünfte, in denen eine große Anzahl dieser Neubürgern lebt, gibt es in Pattensen nicht, und diese Art von Unterbringung ist dort eigentlich auch nicht erwünscht. Nur in einem Haus am Ostlandplatz lebt eine größere Zahl geflüchteter Menschen. Doch sie leben dort nicht in einer Unterkunft, sondern in ganz normalen Mietwohnungen und werden ehrenamtlich von Gemeindemitgliedern der benachbarten St. Maria-Kirche betreut.

Die Stadt will an der dezentralen Unterbringung, die auch die Integration fördern soll, festhalten, sagt Steding. „Wir suchen derzeit dringend weitere Wohnungen und Häuser auf dem freien Markt“, bestätigt sie. „Wer etwas anbieten kann, soll sich im Rathaus melden.“ Parallel wird geprüft, ob mit finanzieller Unterstützung der Region in einem leerstehenden öffentlichen Gebäude Wohneinheiten eingerichtet werden können.

Von Kim Gallop

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