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Ronnenberg "Ronnenberger Kompass steht auf Zukunft"
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg "Ronnenberger Kompass steht auf Zukunft"
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00:46 30.04.2018
Mehr als 200 Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft sind ins Gemeinschaftshaus gekommen. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

 „Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber die Menschen.“ Mit diesem französischen Sprichwort hat Bürgermeisterin Stephanie Harms ihre Rede zum Ronnenberger Stadtempfang begonnen. Mehr als 200 Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft waren dazu ins Gemeinschaftshaus im Weetzer Kirchweg gekommen. 

Harms forderte die Gäste auf, auf Einladung des Rates in lockerer Runde über vergangene Projekte und die Ziele in der Zukunft auszutauschen. Neben vieler lokaler Politiker waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth (CDU) und die Landtagsabgeordnete Kerstin Liebelt (SPD) erschienen. Dazu füllten Vertreter von Kirchen, Polizei und Rettungsdiensten sowie viele Vereinsvertreter das Gemeinschaftshaus. 

In den Unterhaltungsteilen des Programms demonstrierte das Mandolinen- und Gitarrenorchester (MGO) Empelde einen Teil seines musikalischen Repertoires. Die Bürgermeisterin bescheinigte dem Verein eine „unglaubliche Jugendarbeit“. Damit ist das MGO gut für die Zukunft aufgestellt. Ähnlich beurteilt Harms die Ausrichtung ihrer Stadt. 

„Der Ronnenberger Kompass steht auf Zukunft“, wiederholte sie in ihrer Rede immer wieder und gab als Beipiel zunächst das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) an. Viele Bürger aus Politik und Gesellschaft brächten sich ein, um die Frage zu klären, wie Ronnenberg im Jahr 2030 aussehen könnte – aktuell in den Planungswerkstätten für den Ortskern des Stadtteils Ronnenberg. Auch der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze – in der Stadt entstehen gerade 83 weitere Kita- und 30 Krippenplätze – und die Digitalisierung – bis zum Jahresende sollen auch die südlichen Stadtteile an das schnelle Internet angeschlossen sein – seien „wichtige Stadtortfaktoren“. Diese Beispiele zeigten unter anderem, welch großes Potenzial die Stadt habe.

Harms betonte die wachsende Bedeutung von Kultur und Geschichte für die Stadt. Sie begrüßte die neue Einigkeit von Historikern über die erste urkundliche Erwähnung Ronnenbergs vor 1050 Jahren und über die inzwischen 475-jährigen Schulgeschichte des Ortes. Beides gelte es genauso 2018 zu feiern wie die „Goldene Hochzeit“ mit der französischen Partnerstadt Duclair. 

Zum Ende ihres Vortrags zeichnete die Bürgermeisterin die U14-Faustballer des TuS Empelde aus. Die Mannschaft hatte in eigener Halle die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Eine weitere Auszeichung erhielten der Empelder Roland Sturm und dessen Tochter Simone Bahrs für ihren ehrenamtlichen Einsatz für ein Schulprojekt in Togo, das Sturm in einem rund 30-minütigen Vortrag vorstellen durfte. Neben Blumen und Präsenten erhielten die beiden auch viel Applaus für ihre Arbeit in Afrika von den Gästen im Saal. Diese nahmen sich im Anschluss der Aufforderung der Bürgermeisterin an: Überall im Saal, im Foyer und vor dem Gemeinschaftshaus bildeten sich kleine Runden, die ungezwungen die Themen der Stadt besprachen –und sicherlich auch noch viele weitere darüberhinaus.

Von Uwe Kranz

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