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Ronnenberg Empelde: 192 Schüler werden verabschiedet
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Empelde: 192 Schüler werden verabschiedet
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00:18 25.06.2018
Annika Fehse (von links), Alaa Alkhatib, Niklas Söhns und Fares Zakkar wechseln in des Berufsleben. Quelle: Uwe Kranz
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Empelde

Das große Abschiednehmen hat das Leben an den Schulen der Stadt in den vergangenen beiden Tagen bestimmt. Besondere Beachtung fanden dabei die insgesamt 192 Abgänger an der Marie Curie Schule und der benachbarten Selma-Lagerlöf-Schule in Empelde, die nun ins Berufsleben oder das Studium wechseln.

Im kleinen Rahmen feierte am Freitagmorgen die Förderschule mit dem Schwerpunkt für geistige Entwicklung Am Wischacker. Mit Annika Fehse, Alaa Alkhatib, Niklas Söhns und Fares Zakkar verabschiedeten sich vier Schüler, die in Zukunft in den Hannoverschen Werkstätten beziehungsweise bei der Lebenshilfe Hannover arbeiten werden. Jeder einzelne wurde zum Abschied von Schulleiter Jochen de Vries einzeln auf die Bühne geholt. Neben einem Zeugnis und dem Applaus von Mitschülern und Eltern erhielt das Quartett auch ein vom Förderkreis gesponsertes Fotoalbum.

Per Videobotschaft nahmen die Mitschüler Abschied von den vier Hauptpersonen. Fares, der nicht sprechen kann, ließ zum Abschluss noch eine von ihm verfasste Rede verlesen. „Bitte vergesst mich nicht und kommt zu Besuch“, bat er die Anwesenden. Nach musikalischen Einlagen der 5. Klassen und der Schulband ging es zum gemütlichen Teil über.

Förderschule am Wischacker wächst

Die aktuelle Diskussion um den Fortbestand von Förderschulen in Niedersachsen betrifft die Selma-Lagerlöf-Schule nicht. „Wir bleiben als Förderschule geistige Entwicklung bestehen. Wir wachsen sogar noch“, sagte Förderschullehrerin Magret Eulgem. Von 70 auf 105 sei die Schülerzahl in den vergangenen Jahren gestiegen. „Wir sind ein Auffangbecken geworden“, erklärte Eulgem die Entwicklung, nachdem andere Programme im Zuge der Inklusion beendet werden. Einen Vorteil stellt sie heraus: „Wir haben keinen starren Lehrplan und können wirklich individuell arbeiten.“

Zwei Tage benötigte die Marie Curie Schule, um alle Absolventen zu verabschieden. Auch an dieser Einrichtung, die die Namen ihrer Schüler aus datenschutzlichen Gründen nicht veröffentlichen möchte, erreichten drei Schüler im Hauptschulzweig im Rahmen der Inklusion einen Förderschulabschluss. Von den 51 weiteren Abgängern der 9. und 10. Klasse bekamen acht einen Realschulabschluss, zwei den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und 26 das Zertifikat nach dem 9. Jahrgang. Von 85 Realschülern wurden 21 mit dem erweiterten und 45 mit dem normalen Realschulabschluss entlassen.

Schulleiter Kay Warneke ziziert aus seiner Rede, die er eigentlich nicht halten wollte. Quelle: Uwe Kranz

Dem Abiturjahrgang „fehlt die Mitte“, beschrieb Schulleiter Kay Warneke eine Beobachtung der vergangenen Jahre. So ist zu erklären, dass die Durchschnittsnote der 78 Schüler, die die KGS mit dem Abitur verlassen, bei „nicht so guten“ 2,68 liegt, obwohl 14 Abiturienten in ihrer persönlichen Bilanz sogar eine 1 vor dem Komma haben. Ohne Abschluss blieb in Gymnasialzweig der KGS kein Schüler, da elf von ihnen zumindest die Fachhochschulreife erreicht haben.

Bürgermeisterin Stephanie Harms ehrt die Abiturienten, die im Notenschnitt besser als 2,0 abgeschnitten haben. Quelle: Uwe Kranz

Bei der Premiere seiner Abschiedsrede suchte Warneke einen humoristischen Ansatz. Dazu zitierte er aus einer Rede, die er angeblich mangels Qualität eigentlich bereits weggeworfen hatte. In Anwesenheit seines Vorgängers Frank Hellberg riet er den Schülern zu Zuversicht und Optimismus.

Von Uwe Kranz

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