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Ronnenberg Kita Ronnenberg: Grundsteinlegung an der Kirche
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00:16 22.06.2018
Matthias Beil (von links), Dietmar Adam, Klemens Teichert, Stephanie Harms, René Höfer und Andreas Schubert präsentieren die Zeitkapsel. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Wo etwas abgerissen wird, soll etwas neues entstehen. Nach diesem Motto haben die Planer der neuen kirchlich getragenen Kita in Ronnenberg den Grundstein für das Gebäude ausgesucht. Er stammt aus dem Altar der Kirche der Heiligen Familie in Empelde, die 2016 abgerissen wurde. Mit der neuen Einrichtung wollen die beiden örtlichen Kirchengemeinden „in das Konzert der Kitas in Ronnenberg einen eigenen Klang einbringen“, wie Pfarrer Klemens Teichert erklärte.

Aus einer „guten ökumenischen Gemeinschaft“ mit der evangelischen Michaelisgemeinde heraus hat die katholische Gemeinde St. Maximilian Kolbe das Projekt angestoßen. Mit der Grundsteinlegung am Montagabend wollen die Verantwortlichen den Fortschritt des Baus dokumentieren. Man sei nun „zuversichtlich, dass der dieser auch rechtzeitig fertig wird“, so Teichert. Nach letzten Planungen sollen die Arbeiten im ersten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

Bürgermeisterin Stephanie Harms verwies bei diesem Anlass noch einmal auf die begrenzten Kapazitäten der Stadt Ronnenberg. Da sei es „gut, dass man einen Träger hat, der parallel eine weitere Einrichtung bauen kann“. Die Stadt hat gerade eine Kita in Weetzen vollendet und plant den Baubeginn einer weiteren für 100 Kinder in Empelde, die im Sommer 2019 eröffnet werden soll.

Für die 40 Betreuungsplätze, die neben der katholischen Kirche an der Deisterstraße entstehen, investiert die Kirche rund eine Million Euro. 50.000 Euro davon sollen dabei aus Spenden akquiriert werden. Davon sind bereits rund 38.000 Euro eingegangen, während der Grundsteinlegung noch einmal 444 Euro vom Chor Thomoro Voices. „Ein großartiges Engagement“ konstatierte Teichert allen Spendern. „Ich freue mich, dass hier ein großes Stück Ökumene entsteht“, bestätigte auch Alfred Lube, Mitglied des Kirchenvorstandes der Michaelisgemeinde.

Dann traten die Handwerker auf den Plan. Der stellvertretende Pastoralratsvorsitzende Dietmar Adam befüllte gemeinsam mit Teichert eine Zeitkapsel. Die aktuelle HAZ, eine Ausgabe der Kirchenzeitung „Die Brücke“, ein Pfarrbrief, die Planungsskizzen der Kita, Münzen, eine Liste der bisherigen Spender und ein paar aktuelle Informationen zur Gesellschaft schweißte Dachdecker Matthias Beil in das Rohr ein. Dann mauerte Adam die Kapsel, unterstützt von Peter Bolwin, in dem mit einem Kreuz und der Jahreszahl 2018 versehenen Grundstein ein und vermörtelte diesen in der Wand der neuen Kita. „Schutz und Freude“ möge dem Bau und seinen Nutzern zuteil werden, sagte Adam.

Der Grundstein symbolisiere das zentrale Element eines Baus, sagte Andreas Schubert vom künftigen Kita-Träger, dem Caritasverband Hannover. „Die wertvollen Beziehungen, die hier entstanden sind, sollten weiter bestehen.“

Von Uwe Kranz

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