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Ronnenberg Linderte: Baustellen sorgen für Anwohner-Frust
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Linderte: Baustellen sorgen für Anwohner-Frust
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00:22 21.06.2018
Der Bus hat im Denkmalsweg Schwierigkeiten, den Bereich der Bauarbeiten zu passieren. Quelle: Uwe Kranz
Linderte

Im beschaulichen Linderte geht es in diesen Tage hoch her. An mehreren Stellen im Ort sind Bauarbeiten verschiedener Unternehmen im Gang und sorgen bei einigen Anwohnern für Frust. Joachim Weigang kritisiert vor allem die Parksituation in seiner Nachbarschaft und die in seinen Augen mangelhafte Koordination der Arbeiten, zumal seit Montag sowohl im Denkmalsweg als auch in der benachbarten Berggartenstraße gebuddelt wird. „Sollen sie doch erstmal eine Baustelle zum Ende bringen“, kritisiert er.

Ärgerlich sei zum einen die Parksituation. Zwölf Pkw von Anwohnern suchten einen alternativen Stellplatz, rechnet Weigang vor. Grund ist das Halteverbot, dass im Denkmalsweg für die Zeit der Bauarbeiten eingerichtet worden sei. Dazu kommt, das neuerdings der Bus der Linie 510 eine Schleife durch den Denkmalsweg drehen müsse, da er offenbar die Berggartenstraße nicht passieren kann. Das wiederum bremse die Arbeiten im Denkmalsweg aus, weil die Tiefbauer immer wieder ihre Tätigkeiten unterbrechen müssten, um Fahrzeuge beiseite zu fahren, damit der Bus genügend Platz bekommt.

Die besonderen Umstände der beiden Baustellen in dem kleinen Ortsteil erklärt Thorsten Arndt, der bei der Stadt Ronnenberg für den Kanalbau zuständig ist. Demnach komme zu den geplanten und angekündigten Kanalsanierungsarbeiten, die seit geraumer Zeit im Denkmalsweg ablaufen, eine Art Notfall in der Berggartenstraße. „Wir haben einen Hinweis von Regiobus erhalten, dass die Busse in der Berggartenstraße während der durchfahrt aufsetzen“, sagt er. Eine Aufpflasterung zur Verkehrsberuhigung, die diese Probleme verursacht, müsse deshalb schnell korrigiert werden.

Deutlich sichtbar sind in der Berggartenstraße die Spuren von aufgesetzten Fahrzeugen. Quelle: Uwe Kranz

„Das ist eine unglückliche Situation“, räumt Arndt ein, da für den Bus nun nur noch die Umleitungsstrecke durch den Denkmalsweg möglich sei. Und dort stehen die Fahrzeuge und Maschinen in Weg, zumal „ein Bus auch kein kleines Auto ist“, wie ein Busfahrer der Linie bekräftigt. Arndt warb um Verständnis für die Behinderungen, die, wenn alles nach Plan läuft, am Mittwoch enden. „Länger sollen die Arbeiten in der Berggartenstraße nicht dauern“, sagt er.

Auch bei der Parksituation im Denkmalsweg ist weiterhin Geduld gefragt. „Die Anwohner sind im Vorfeld darauf hingewiesen worden, dass es zu Beeinträchtigungen kommen kann“, sagt der zuständige Fachbereichleiter Wolfgang Zehler. Allgemein sei die Erreichbarkeit der Grundstücke auch während der Arbeiten gewährleistet. Wer darüber hinaus Fahrzeuge im öffentlichen Raum abstellen müsse, der müsse auf andere Straßen ausweichen. Und davon gebe es in der Nachbarschaft des Denkmalsweges genügend, meint Arndt.

Von Uwe Kranz

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