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Ronnenberg Jugendcoaching an der Marie-Curie-Schule
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Jugendcoaching an der Marie-Curie-Schule
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00:16 06.06.2018
Reinhard Neumann (von links) und seine Stellvertreterin Kristin Hinrichs vom Fachbereich Jugend der Region Hannover mit den Studierenden Hanne Oeltjen, Esra Topcu, Anja Freyer, Eva Rozanov sowie Ute Lendeckel und Kay Warneke. Quelle: Heidi Rabenhorst
Empelde

Seit Freitag können sich Schüler der Marie-Curie-Schule in Empelde besondere Hilfe holen. In der wöchentlichen Sprechstunde der Jugendhilfe geben Studierenden psychologischer Studiengänge, die an dem Projekt Jugendcoaching der drei Erziehungs- und Familienberatungsstellen der Region Hannover in Burgdorf, Neustadt und Ronnenberg teilnehmen, den Jugendlichen Rat oder Hilfestellungen. Sie findet jeweils freitags von 11.15 bis 12. 30 Uhr im Raum E2-106 statt.

„Für uns kommt das wie gerufen. Unsere Schule mit insgesamt 1500 Schülern muss momentan mit nur zwei Beratungslehrern auskommen“, sagt die didaktische Leiterin Ute Lendeckel. Auch Schulleiter Kay Warneke freut sich über das neue Angebot. „Als wir gefragt wurden, ob wir an dem Projekt teilnehmen wollen, haben wir sofort zugesagt“, sagt er.

Als „Win-Win-Situation“ beschreibt auch Reinhard Neumann vom Fachbereich Jugend der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg das Projekt. „Alle Seiten können nur gewinnen. Auf der einen Seite profitiert die Schule davon, und andererseits können die Studierenden aus psychologischen Studiengängen hier praxisorientiert in der Beratung tätig werden“, sagt er – und schickt noch einen weiteren Aspekt hinterher: „Es ist für die Jugendlichen auch von Vorteil, wenn sie nirgendwo hinfahren müssen, sondern in der Schule bleiben können.“

Das Jugendcoaching ergänzt das bestehende Angebot der Jugendberatung. In dem Projekt sollen Studierende aus psychosozialen Studiengängen, die nach Erreichen eines qualifizierten Abschlusses, den Berufswunsch haben, beratend oder psychotherapeutisch tätig zu werden, Beratungen mit jungen Menschen durchführen. Die Gespräche werden von den Jugendcoaches eigenständig unter Leitung von erfahrenen hauptamtlichen Fachkräften durchgeführt, erklärt Neumann.

„Mit unserem Angebot haben wir das Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene darin zu unterstützen, mit den Anforderungen im täglichen besser zu Recht zu kommen“, fügt Neumanns Stellvertreterin Kristin Hinrichs hinzu. Die Themen könnten dabei vielfältig sein: Es könne darum gehen, eigene Grenzen zu entdecken, auch Grenzen der Leistungsfähigkeit. Beziehungen zu anderen seien manchmal auch verbesserungswürdig – sei es zu Eltern, Geschwistern und Freunden, zum Partner oder zu Lehrkräften. Manchmal sei es auch hilfreich, die Beziehung, die man mit sich selbst hat etwas genauer zu betrachten, erklärt Hinrichs.

„In all diesen Situationen sind die Methoden des Coachings geeignet, die eigenen Stärken zu entdecken und sie für die eigenen Ziele optimal einzusetzen. Wir sind Studierende der Psychologie und arbeiten im Projekt Jugendcoaching mit, um praktische Erfahrungen zu sammeln“, erklärt Anja Freyer. Sie ist eine von sieben Studentinnen, die in Empelde beratend tätig sind. „Wir arbeiten immer in Zweier-Teams“, fügt ihre Kollegin Hanne Oeltjen hinzu. Die Vorteile einer externen Beratung liegen für die Coaches klar auf der Hand. „Wir sind nicht im System Schule eingebunden, die Schüler können losgelöst davon mit ihren Problemen zu uns kommen“, sagt Eva Rozanov. „Wir stehen unter Schweigepflicht, alles wird vertraulich behandelt und nichts dringt nach draußen. Und wer mit seinen Eltern kommen möchte, kann das auch gerne tun.“

Von Heidi Rabenhorst

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