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Ronnenberg Ein neuer Ort der Begegnung
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Ein neuer Ort der Begegnung
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16:49 03.01.2017
Von Uwe Kranz
Das Areal neben der Marie-Curie-Schule mit Ententeich und Spielplatz soll den neuen Quartiersplatz in Empelde-Süd bilden. Quelle: Uwe Kranz
Empelde

„In der Bestandsaufnahme zum Freiraumkonzept der Stadt Ronnenberg (Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ISEK) wurde vor allem für den einwohnerstärksten Stadtteil Empelde und dort für das Wohnquartier Empelde-Süd ein hoher Bedarf für die Schaffung eines Quartiersplatzes gesehen“, heißt es in einem Antrag, der dem Rat in seiner nächsten Sitzung am 1. Februar beschlussfertig vorgelegt werden könnte. 145 000 Euro will die Stadt
dafür investieren. 

Im Visier der Planer des federführenden Teams Ökologie und Klimaschutz der Stadt sind der Spielplatz Am Wischacker und der Bereich um den Ententeich an der Marie-Curie-Schule als „große zusammenhängende Freifläche mit fußläufiger Verbindung zu Freiflächen am Stadtrand“.

Die Vorlage sieht für die gesamte Umgestaltung zwei Bauabschnitte vor. Zunächst soll es eine Änderung des vorderen Spielplatzbereichs mit Outdoor-Fitnessangeboten für Erwachsene geben. Im mittleren Bereich des Kinderspielplatzes bleibt der Schwerpunkt auf Kinderspiel und wird um naturnahe Elemente und Sandspiel ergänzt. Im hinteren Bereich des Kinderspielplatzes bleibt der Bolzplatz. Dieser Bereich soll für Jugendliche attraktiver werden und zusätzliche Angebote zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität erhalten – etwa Balanciermöglichkeiten mit Slagline oder Niedrigseilgarten.

Im Einzelnen sind geplant:
Fitness-Parcours: für Erwachsene mit drei Fitnessgeräten an einem neu anzulegenden geschwungenem Pflasterweg.
Neuanlage: eingefasste Sitzinsel.
Niedrige Heckenpflanzung: zur Trennung des Fitness- vom Kinderspielbereich.
Neuer Sandspielbereich: nordwestlich des bestehenden Hügels.
Einfassung nördlich: durch Na-turquadersteine, diese dienen gleichzeitig als Sitzgelegenheit.
Holzmatschtisch: für den Sandbereich.
Spielhaus: aus Robinienholz für den Sandbereich.
Neuer Baum: als Schattenspender

Im zweiten Bauabschnitt steht vor allem der Bereich um den Ententeich im Blickpunkt:
Entschlammung: Ententeich
Auslichtung: der dichten Sträucher und Sämlinge.
Naturnahe Gestaltung: Teichumfeld.
Neuer geschwungener Fußweg: mit wassergebundener Decke,
Sitzgelegenheiten: am Weg
Sitzplattform am Teich: als attraktiver Zugang zum Wasser
„Zebrastreifen“: als Übergang zur Spielplatzfläche.
Slagline: neben dem Bolzplatz.

In vorangegangenen Diskussionen hatten sich vor allem die Grünen im Rat für ein behutsames Umgehen mit dem Ententeich ausgesprochen. Andrea Unterricker, Leiterin des Teams Ökologie der Stadt, hatte allerdings keinen Zweifel aufkommen lassen: „Eine Entschlammung des Teiches ist Voraussetzung, um ihn gestalten zu können“, betonte sie. Dieser Umstand wird auch in dem Antrag noch einmal hervorgehoben, der jetzt zunächst am Mittwoch, 18. Januar, dem Fachausschuss zur Beratung vorgelegt wird.

Die finanziellen Sorgen des Vereins Kunstraum Benther Berg könnten bald ein Ende haben. Basierend auf einen Antrag der SPD-Fraktion könnte der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 1. Februar, über die Übernahme aller Nebenkosten der Vereinsräume entscheiden.
Schließung der Räume drohte.

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