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Ronnenberg Künstler spielen 3000 Euro für Brandopfer ein
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Künstler spielen 3000 Euro für Brandopfer ein
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00:17 08.02.2019
Bürgermeisterin Stephanie Harms nimmt den Spendenscheck entgegen. Quelle: privat
Ronnenberg

Bürgermeisterin Stephanie Harms ist stolz darauf, wie die Ronnenberger Bürger zusammenhalten. Nach einer Benefizveranstaltung in der Lütt Jever Scheune nahm sie auf der Bühne einen symbolischen Scheck über 2900 Euro entgegen. Die Summe wurde später sogar auf mehr als 3000 Euro aufgestockt. „Eine genaue Abrechnung erfolgt noch“, versprach Jens Janowski vom Kulturverein Ronnenberg. Als ersten Akt hatte der frisch gegründete Verein fünf Künstler zusammengetrommelt, die ohne Gage zu Gunsten der Opfer eines Brandes auftraten. Am 26. Januar hatte ein Feuer ein Wohnhaus am Hagacker unbewohnbar gemacht.

Vor allem die Zuschauer, deren 20 Euro Eintrittsgeld und der Erlös aus dem Verzehr den Brandopfern zu Gute kamen, sorgen für den finanziellen Erfolg des Abends. Aber auch Spenden, unter anderem von einer Brauerei, und der Gagenverzicht der Künstler halfen die Summe in die Höhe zu treiben. Schon der Vorverkauf sei gut gelaufen, erklärte Henrik Walde, der als Vorsitzender des Kulturvereins für die schnelle Organisation des Abends einen Sonderapplaus aus dem fast komplett gefüllten Zuschauerraum erhielt.

Hier sind die Spenden richtig

Die Stadtverwaltung Ronnenberg hat für die Bewohner des Wohnhauses, das am 26. Januar zum Teil ausgebrannt und vorerst nicht mehr bewohnbar ist, ein Spendenkonto eingerichtet. Wer Geld spenden möchte, kann dieses auf das folgende Konto überweisen: Stadtverwaltung Ronnenberg, Verwendungszweck: 99999.02030 „Spende Hausbrand“, bei der Sparkasse Hannover, BIC: SPKHDE2HXXX, IBAN: DE 19 25050180 00 23 0000 11.

Der Rest war eigentlich ein Selbstläufer: Angefangen mit Jutta Gassmann, die ihre Hundedressur kurzfristig selbst ins Programm gehievt hatte, sorgten die Künstler für viel Spaß und gute Unterhaltung. Pedro Prüser, alias Hausmeister Heinrich Bloch, Beatbox-Weltrekordler Pete „The Beat“, Liese-Lotte Lübke, Monsieur Momo und Musiker Leon Braje holten sich im Laufe des Programms sogar gegenseitig auf die Bühne und zeigten damit, dass sie selbst auch viel Spaß an dem Programm hatten. „Auch wenn der Anlass eigentlich ein trauriger ist“, wie Janowski eingangs feststellte.

Die Einnahmen sollen auf das Spendenkonto überwiesen werden, das die Stadtverwaltung eingerichtet hat. Das Geld kann den Brandopfern, von denen auch mehrere zu Gast in der Lütt Jever Scheune waren, beim Aufbau einer neuen Existenz helfen. Eingestellt hat Martina Walde dagegen nach eigener Aussage zunächst die Annahme von Sachspenden. „Wir haben schon säckeweise Spenden eingelagert“, erzählt sie. Allerdings hätten die Brandopfer noch keine neue Bleibe gefunden. Vorher mache eine weitere Sammlung aber keinen Sinn, so die engagierte freiwillige Helferin. Sobald die Betroffenen eine Unterkunft gefunden hätte, solle ein neuer Aufruf zur Unterstützung gestartet werden.

Nach fast vier Stunden Programm zog Janowski eine zufriedene Bilanz. Die außerplanmäßig erste Veranstaltung des Kulturvereins sei „absolut gelungener Abend“ geworden, schwärmte er. Für den weiteren Jahresverlauf seien bereits weitere Projekte angeschoben worden, die dann voraussichtlich nach den Sommerferien verwirklicht werden könnten.

Von Uwe Kranz

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