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Ronnenberg Urprojekt des Jupa kommt zum Abschluss
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Urprojekt des Jupa kommt zum Abschluss
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13:53 10.08.2018
Stephanie Harms (von links), Florentine Pramann, Hendrik Pieper und Wolfgang Zehler auf der neuen Spielfläche. Quelle: privat
Ronnenberg

Vom Antrag bis zur Umsetzung ist es in der Lokalpolitik oftmals ein langer Weg. Das haben auch die Mitglieder des im Herbst 2017 gewählten Ronnenberger Jugendparlaments (Jupa) bereits erfahren. Zufrieden haben die Jugendlichen deshalb jetzt auch zur Kenntnis genommen, dass das erste Vorhaben des Gremiums, sozusagen das Urprojekt, jetzt abgeschlossen wurde: Der Bolzplatz am Mühlenrähr in Ronnenberg wurde saniert und wieder für den Gebrauch freigegeben.

Während eines gemeinsamen Treffens auf dem Spielfeld überzeugten sich Bürgermeisterin Stephanie Harms, Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler, der stellvertretende Jugendbürgermeister Hendrik Pieper und Florentine Pramann aus dem Jupa vom Ergebnis der Arbeiten. Der Termin sollte den Jugendvertretern unter anderem deutlich machen, dass ihre Anstrengungen nicht ins Leere laufen, erklärte Zehler.

Mitarbeiter des städtischen Bauhofes hatten die Oberfläche des Bolzplatzes erneuert. In einem ersten Schritt wurde dazu die marode Deckschicht aufgebrochen und für die Aufbringung eines neuen Oberflächenbelags vorbereitet. Insgesamt 127 Tonnen Mineralgemisch wurden im Anschluss als Unterbau verteilt, abgerüttelt, plan gezogen und gewalzt. Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten wurden 75 Tonnen Brechsand als Oberflächenmaterial verarbeitet. Fein geriebenes Gesteinsmehl ermöglicht nunmehr eine bessere Versickerung des Oberflächenwassers. Mit der Investition von 6000 Euro soll die dauerhafte Bespielbarkeit der Anlage sichergestellt sein.

„Das war eines der ersten Dinge, die wir uns vorgenommen haben“, sagte Pieper. „Deshalb sind wir glücklich, dass das jetzt geklappt hat.“ Gleichzeitig verweist er auf ein zeitgleich beantragtes Verkehrssicherungsprojekt des Jupa für die Bahnunterführung hinter dem Rewe-Markt in Empelde, das noch nicht abgeschlossen ist. Motiviert waren die Jugendvertreter im Oktober 2017 gestartet und hatten für einem Satz Bubble-Soccer-Bälle gleich die erste Investition getätigt. Offenbar eine gute Idee, denn inzwischen sind die Bälle bei vielen Veranstaltungen und den Sport-Events der Stadt zum Einsatz gekommen.

Pieper zieht auch darüber hinaus eine positive Bilanz der ersten Monate. „Wir kommen mit immer mehr Feldern der Verwaltung in Berührung“, erzählt er. Dabei erfahre die Jugendvertretung viel Unterstützung aus Rat und Verwaltung. Derzeit stecke viel Arbeit im Aufbau eines Ü14-Jugendzentrums am Festplatz in Ronnenberg. Eine dreistellige Zahl an Fragebögen habe das Jupa von der Zielgruppe eingesammelt, die jetzt ausgewertet werden müssten.

Auch die Freibadparty am 17. August, die das Jupa organisiert, fordert die Kapazitäten des Gremiums. Von den zu vergebenen 400 Plätzen sind noch einige frei – wegen der Ferienzeit, wie Pieper hofft. „Wir sind uns sicher, dass jetzt noch Anmeldungen dazukommen werden“, sagt er. Wer bei der Feier dabei sein will und zwischen 14 und 27 Jahren alt ist, sollte sich umgehend online unter jugendparlament-ronnenberg.de einen Platz sichern.

Von Uwe Kranz

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