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Ronnenberg Sportlerehrung soll 2019 wiederholt werden
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Sportlerehrung soll 2019 wiederholt werden
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13:22 06.11.2018
Bei der Sportlerehrung hatten auch die Jugendfußballer des SV Weetzen ihren großen Auftritt auf der Bühne. Quelle: Stefan Zwing
Ronnenberg

Auch einige Tage nach der Sportlerehrung bekommt Stephanie Harms noch glänzende Augen, wenn sie sich daran erinnert. Die Bürgermeisterin hatte am Sonnabendabend im Gemeinschaftshaus aus einer der ersten Reihen verfolgt, wie erstmals seit fünf Jahren wieder die Sportler des Jahres gekürt worden waren. Und für sie steht spätestens jetzt fest: Die Sportlerehrung soll es auch 2019 geben – und sie soll auch darüber hinaus zur alljährlichen Tradition in Ronnenberg werden.

„Es war einfach eine perfekte Veranstaltung“, schwärmte Harms. „Ich habe nur positive Rückmeldungen erhalten.“ Vor 200 geladenen Gästen waren am Sonnabend in vier Kategorien die Sportler ausgezeichnet worden, die sich zuvor bei der von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Neuen Presse veranstalteten Leserwahl durchgesetzt hatten. Bei den Sportlerinnen sammelte die in Weetzen lebende Judoka Anna-Monta Olek die meisten Stimmen, und bei den Sportlern setzte sich der Tennisspieler Oliver Geist vom TC RW Ronnenberg durch. In den beiden Mannschafts-Wettbewerben entschieden sich die Leser von HAZ und NP letztlich für zwei Teams des TuS Empelde: Bei den Erwachsenen gewannen die Handballerinnen, bei den Jugendmannschaften der Faustball-Nachwuchs.

Harms begeisterte dabei auch, dass unter den insgesamt 16 Nominierten auch Sportler waren, die sonst nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen. „Es war eine gute Mischung, auch Randsportarten wie Tischtennis oder Trampolin, die sonst nicht so im Fokus sind, haben ihre Bühne bekommen“, meinte die Bürgermeisterin. Und dass mit den Geschwistern Imke und Eike Onnen zwei der besten deutschen Hochspringer als Überraschungsgäste die Preise auf der Bühne übergaben, ist laut Harms „noch immer ein Stadtgespräch“ in Ronnenberg.

Die deutschen Top-Hochspringer Imke und Eike Onnen kamen als Überraschungsgäste zur Sportlerehrung nach Ronnenberg. Quelle: Stefan Zwing

Daher wäre es aus ihrer Sicht auch nur die logische Konsequenz, die gelungene Veranstaltung, die die Stadt und die Arbeitsgemeinschaft Ronnenberger Sportvereine (AGRS) erstmals in Zusammenarbeit mit der Mediengruppe Madsack durchführte, zu einer Dauereinrichtung zu machen. „Ich finde es unglaublich wichtig, so etwas für unsere Bürger zu machen“, sagte Harms. Zwar habe es auch früher bereits Sportlerehrungen in Ronnenberg gegeben, aber die zuletzt vor fünf Jahren von der Stadt organisierten Veranstaltungen seinen „mit dem neuen Format überhaupt nicht vergleichbar“.

Das sieht auch Sven Meier so. Der Vorsitzende der AGRS hatte bereits beim geselligen Beisammensein, mit dem die von NP-Redakteur Christoph Dannowski moderierte Ehrung am Sonnabendabend ausklang, viele Glückwünsche erhalten. „Die Rückmeldungen waren durchweg positiv – alle waren begeistert“, erklärte Meier, der sich ebenfalls eine Wiederholung im nächsten Jahr wünscht. Er hatte am Tag nach der Ehrung sogar schon die ersten Nominierungen für 2019 erhalten, wie er verriet.

Noch in diesem Monat wollen sich die Organisatoren zu einer Nachbesprechung treffen und den Blick dabei auch schon nach vorne richten. Nur über den Namen würde zumindest die Bürgermeisterin gerne noch einmal sprechen: „Das war keine Ehrung“, sagte Harms, „das war eine Gala.“

Von Björn Franz

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