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Ronnenberg Stadtfeuerwehr: Übung bei bis zu 1000 Grad
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Stadtfeuerwehr: Übung bei bis zu 1000 Grad
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00:26 07.06.2018
Unter Atemschutz arbeiten die Feuerwehrleute in dem verrauchten Gebäude. Quelle: privat
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Ronnenberg

Gelegenheiten muss man am Schopf fassen. Das hat die Stadtfeuerwehr Ronnenberg getan und das Gebäude der alten Abdeckerei zu einer gemeinsamen Übung aller Ortswehren der Stadt genutzt. Der Vorteil: Das Haus der Regionsstraßenmeisterei, das zuvor auch bereits dem THW gedient hatte, wird in Kürze abgerissen. „So realitätsnah kann man sonst nicht üben, da man hier keine Rücksicht auf etwaige Zerstörungen nehmen musste und ein echtes, kontrolliertes Feuer unter realistischen Bedingungen simulieren konnte“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Maximilian Lüerßen.

Insgesamt 45 Ausbilder und Einsatzkräfte übten in zwei Blöcken den ganzen Tag lang. Zunächst galt es für die Atemschutzgeräteträger an zwei Stationen Techniken und Grundlagen zu vertiefen. Zum Einen wurde die Wasserabgabe über den Wasserwerfen (Monitor) der Drehleiter trainiert, zum Anderen wurde die Wasserförderung aus einem offenen Gewässer und Inbetriebnahme einer Tragkraftspritze zur Aufgabe vor der Mittagspause. Die Inbetriebnahme der Tragkraftspritze übernahm dabei Bürgermeisterin Stephanie Harms, die sich vor Ort einen Überblick über den Verlauf der Übung verschaffte.

Am Nachmittag machten die Atemschutzträger eine besonders intensive Erfahrung. Mithilfe eines kontrollierten Feuers im Keller des Gebäudes sollten die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen an extreme Hitze- und Sichtbedingungen erfahren. Ein normales Feuer aus Holzpaletten erzeugte dabei Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius. Auf diese Weise bekamen die Einsatzkräfte eine Idee davon, wie heiß es bei einem Kellerbrand werden kann.

Auch die Brandschützer, die nicht zu den Atemschutzträgern gehören kamen am ende noch einmal hoch hinaus. Sie probten das Retten einer Person mittels der Drehleiter.

Von Uwe Kranz

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