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Ronnenberg Planungen für Jugendzentrum gehen in die nächste Phase
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Planungen für Jugendzentrum gehen in die nächste Phase
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00:39 22.04.2018
In einer dieser Unterkünfte auf dem Festplatz in Ronnenberg soll ein neues Jugendzentrum eingerichtet werden. Derzeit ist eine der beiden ungenutzten Units neben der Skateranlage im Gespräch. Quelle: Ingo Rodriguez
Ronnenberg

 Nur ein Treffpunkt zum gemeinsamen Abhängen? Oder lieber doch eine professionell betriebene Anlaufstelle mit besonderen Angeboten und Aktionen für Heranwachsende? Die Pläne für ein neues Jugendzentrum auf dem Festplatz in Ronnenberg nehmen Fahrt auf. Und nun sind die Jugendlichen selbst am Zug. Sie sollen sich in Kürze zu ihren Interessen und Wünschen äußern und das Profil der geplanten Einrichtung mitgestalten. Das hat jetzt im kommunalen Bildungsausschuss der städtische Jugendpfleger Christoph von Maltzahn angekündigt.

„Wir werden gemeinsam mit dem Jugendparlament einen neuen Fragebogen entwerfen und an alle 14- bis 18-jährigen im gesamten Stadtgebeit schicken“, sagte von Maltzahn. Ziel sei es, einen konkreten Bedarf für die geplante Einrichtung zu ermitteln. Bislang sehen die Pläne vor, einen Teil der Flüchtlingsunterkünfte auf dem Ronnenberger Festplatz künftig als neues Jugendzentrum zu nutzen. Möglich ist dies, weil die aufgestellten Quartiere bislang immer noch nicht komplett belegt sind. Das Jugendparlament hatte diese Idee ausdrücklich befürwortet. 

Um mehr Planungssicherheit zu bekommen, soll jedoch nicht nur eine Umfrage initiiert werden. „Wir werden auch über die Schulen einen Flyer verteilen und auf einen Workshop hinweisen, an dem sich Jugendliche beteiligen können, um ihre Wünsche und Interessen direkt in ein Konzept einfließen zu lassen“, sagte von Maltzahn. „Sie sollen mitbestimmen.“ Er will die Auswertung der Umfrage und ein mögliches Konzept im August im Bildungsausschuss vorstellen.

Sollten sich die Ronnenberger Kommunalpolitiker von den Plänen überzeugen lassen, könnte möglicherweise bereits nach den Sommerferien die Einrichtung eines neues Jugendzentrums umgesetzt werden. Dann soll auch das neue Konzept schrittweise realisiert werden. Das letzte Wort hat jedoch der Rat der Stadt. Denn: Auf die Kommune kommen erhebliche Mehrkosten zu. Erster Stadtrat Torsten Kölle hatte jüngst eine erste Schätzung vorgelegt: Demnach sind jährlich 25.500 Euro Mietausfall für die Flüchtlingsunterkunft einzuplanen. Dazu kommen laut Kölle rund 9000 Euro für Reinigung, 76.000 Euro Personalkosten für zwei Stellen und 4000 Euro Honorare für weitere Mitarbeiter sowie 16.000 Euro für eine Erstausstattung.

Von Ingo Rodriguez

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