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Ronnenberg Verwaltung sagt Jupa-Party kurzfristig ab
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Verwaltung sagt Jupa-Party kurzfristig ab
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00:37 08.06.2018
Im Freibad Empelde darf vorerst nur gebadet werden. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Das Ende des Schuljahres ist für Jugendliche immer ein ganz besonderer Grund zu feiern. Das Jugendparlament (Jupa) in Ronnenberg wollte dieser Neigung einen besonderen Rahmen verleihen und bereitete seit Monaten in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eine School’s-out-Party im Freibad vor. Drei Wochen vor dem Feiertermin kam jetzt überraschend die Absage der Stadt. Der Grund sind Sicherheitsbedenken.

„Es ist sehr, sehr schade, dass das nicht geklappt hat“, drückt Hendrik Pieper, stellvertretender Jugendbürgermeister die Enttäuschung seiner Mitstreiter aus. In Zusammenarbeit mit dem Team Jugend der Stadt hatte das Jupa ein Sicherheitskonzept für die Freibadparty erstellt. Ein privater Sicherheitsdienst, die DLRG, die Polizei und das Ordnungsamt sollten während der Feier vor Ort nach dem Rechten sehen, erklärt Pieper, der durchaus nachvollziehen kann, dass das Thema Sicherheit bei einer solchen Veranstaltung eine besondere Rolle spielt. „Vergleiche mit der Loveparade aber nicht“, sagt er, räumt allerdings gleichzeitig ein: „Theoretisch ist alles möglich.“

Der Jugendvertreter zieht stattdessen Vergleiche mit ähnlichen Veranstaltungen des Jugendpavillons in Gehrden, wo stets 200 bis 300 Teilnehmer gezählt wurden. „Eine Freibadparty ist minimal etwas anderes“, meint Pieper.

Bürgermeisterin Stephanie Harms macht den Jugendlichen „keinen Vorwurf, dass die Sache in die Hose gegangen ist“. Sie nennt die Kommunikation im Vorfeld der Absage „unglücklich“. Die Stadt befürchtet an den neuralgischen Datum des letzten Schultages besonders ausgelassene Feiern, möglicherweise mit erhöhtem Alkoholkonsum. „Das ist der einzige Tag, an dem wir sagen: Das geht nicht“, erklärt Harms.

Bei einem Sondertreffen mit den Jugendvertretern will die Bürgermeisterin kurzfristig „persönlich erklären, warum dieser Tag nicht passt“. Außerdem soll es verschiedene Vorschläge seitens der Stadt, betreffend des Konzeptes und des Termins geben. Wenn es nach ihr ginge, dann soll die Party, möglichst auch als Freibadparty noch in diesem Sommer nachgeholt werden. Wenn alles gut läuft, könne dann vielleicht dort im nächsten Jahr auch eine School’s-out-Party folgen, so die Bürgermeisterin.

Mit den bisherigen Teminangeboten der Verwaltung am 28. oder 29. September, kurz vor dem Ende der Badesaison Ende September, kann sich das Jupa allerdings nicht anfreunden. „Dann müssen wir keine Freibadparty mehr machen“, sagt Pieper. Eventuell müsse sich das Gremium Gedanken machen, „was wir als Ausgleich machen“. Der Jugendvertreter hofft auf eine weitere Klärung in dem Gespräch mit der Verwaltung und auf „einen Termin, der uns zusagt“, auch wenn das die vergeblichen Mühen für das abgesagte Event nicht aufwiegen kann.

Von Uwe Kranz

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