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Ronnenberg Vom Vörier Berg auf Hannover blicken
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11:57 01.11.2018
Valerie Zimmermann und Jonas Staszkiewicz sind mit Hund Barney gern auf dem Vörier Berg. Quelle: Stephan Hartung
Vörie

Zunächst war hier nur der Lieblingsplatz von Jonas Staszkiewicz. Später fühlte sich auch seine Freundin Valerie Zimmermann an diesem Ort besonders wohl. Und wenn es nach Barney geht, einem bald ein Jahr alten Mischling aus Französischer Bulldogge und Mops, dann würde auch er am liebsten nur hier mit Herrchen und Frauchen spazieren gehen. Die Rede ist vom idyllischen Vörier Berg. Am schönsten findet es das Trio, an der Kreuzung Osterfeldstraße/Lüderser Weg weiter in Richtung Osten zu gehen.

„Als ich noch ein Kind war, bin ich mit meinem Vater oft hier gewesen – im Winter zum Rodeln, im Herbst zum Drachensteigen“, erinnert sich Staszkiewicz, der in Weetzen aufgewachsen ist. Seit vier Jahren sind er und Valerie Zimmermann ein Paar – auch sie ist fasziniert von der tollen Aussicht, die der Vörier Weg in Richtung Calenberger Land und vor allem mit Blickrichtung Hannover bietet. „Ich bin in der List aufgewachsen, habe zwischenzeitlich in Vinnhorst gewohnt – das war für mich ein Dorf, mehr Dorf kann ich nicht“, sagt die 27-jährige Erzieherin und lacht. Natürlich ist Vörie auch ein Dorf, aber eben ein Geheimtipp.

Beide erinnern sich an den Tag, als der Lieblingsplatz von Jonas auch der von Valerie wurde. „Wir haben uns einen Kaffee geholt von McDonald’s und sind dann auf den Berg rauf – eigentlich total unromantisch“, sagt der 24-Jährige und lacht. Umso beeindruckender dann die Fernsicht bei Dunkelheit auf die erleuchtete Landeshauptstadt. „Und die drei warmen Brüder mittendrin, einen besseren Blick kenne ich nicht“, sagt er mit Verweis auf die großen Schornsteine des von den Stadtwerken betriebenen Heizkraftwerks in Linden – ein ganz markanter Teil der Stadtsilhuette.

Wir suchen Ihren Lieblingsplatz

Ob die Bibliothek in Empelde, die Wolfsquelle in Linderte oder die ehemaligen Bergterrassen in Benthe – es gibt viele Orte im Stadtgebiet, die Ronnenberg besonders lebenswert machen. Viele kennt man, viele sind auch verborgen oder versteckt – und manche haben auch nur für Sie eine individuelle Bedeutung. Vielleicht haben Sie beim Warten am Bahnübergang in Weetzen Ihre große Liebe getroffen? Für unsere Serie „Heimatliebe“ suchen wir sie alle. Zeigen Sie uns Ihre Lieblingsorte und erzählen Sie uns die Geschichte dazu. Wo lohnt es sich in Benthe, Empelde, Ihme-Roloven, Ronnenberg, Vörie und Linderte genau hinzuschauen? Wir möchten herausfinden, warum Menschen sich in dieser Stadt zu Hause fühlen. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an ronnenberg@haz.de, schreiben Sie uns bei Facebook auf der Seite HAZ Ronnenberg an oder rufen Sie unter der Telefonnummer (051 08) 64 21 12 bei unserem Redakteur Uwe Kranz an. Wir freuen uns, Ihre ganz persönlichen Lieblingsorte mit Ihnen zu besuchen.

Das alles ist etwa drei Jahre her. Seitdem hat das Paar, das mittlerweile zusammen in Weetzen wohnt, einen gemeinsamen Lieblingsplatz. „Wir kommen oft hier her. Seit wir Barney haben, wird das natürlich nicht weniger.“ Ganz im Gegenteil: Wenn viele Menschen mit einer krachenden Feier das alte Jahr verabschieden und das neue begrüßen wollen, werden sie die Idylle am Vörier Berg genießen. „Wir planen an Silvester hier zu sein. Dann können wir das Feuerwerk über Hannover genießen“, sagt der Maschinenbaustudent. Mit von der Partie ist natürlich auch Barney – vor allem an seinem ersten Silvesterabend soll er nicht allein zu Hause bleiben und sich vor krachenden Böllern ängstigen müssen.

Von Stephan Hartung

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