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Ronnenberg Bannmeile funktioniert nicht mehr
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Bannmeile funktioniert nicht mehr
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00:44 19.05.2018
Vor der Regenbogenschule in Weetzen wird die Bannmeile nicht mehr von allen Eltern beachtet. Quelle: Uwe Kranz
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Weetzen

 In der Diskussion um Bannmeilen für Elterntaxis galt Weetzen bislang als leuchtendes Beispiel. Nach der Einführung einer Zone rund um die Grundschule, in der Eltern ihre Kinder nicht mit dem Auto abliefern oder holen dürfen, habe sich dieses System zur Verkehrssicherung in dem südlichen Ortsteil bewährt, hieß es stets. In der Ortsratssitzung am Montag zeichnete sich ein anderes Bild ab. „Viele Eltern halten sich nicht mehr an daran“, berichtete eine Augenzeugin dem Gremium. 

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Dabei komme es auf der Hauptstraße vor der Schule häufiger zu gefährlichen Situationen, weil Eltern ihre Kinder auch an der Querungshilfe vorbei über die Straße lotsten, so die berichtende Mutter. Die Vertreter der Stadt und die Ortsratsmitglieder zeigten sich überrascht von dieser Entwicklung. 

Weitere Probleme gibt es offenbar in der Huhestraße auf der Rückseite der Schule. Dort kam es zwischen wild parkenden Taxifahrern und Lieferanten mit den Anwohnern mehrfach zu ernsten Auseinandersetzungen. Als Lösung sollen nun getestet werden, ob die Personenbeförderung Kinder auf dem Lehrerparkplatz absetzen kann. Liferanten sollen über die entsprechenden Firmen zur Einhaltung der Verkehrsordnung angehalten werden. 

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Während der Ortsbegehung wies ein Anwohner zudem darauf hin, dass die Tempo-30-Regelung auf der Hauptstraße nicht durchgängig ersichtlich sei. Zu recht, wie Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter der Stadt erläuterte. Die Geschwindigkeitsbeschränkung gelte zwar auf den Gemeindestraßen des Ortsteils flächendeckend. Drei Straßen in Weetzen – die Humboldstraße, die Vörier Straße und die Hauptstraße – seien davon jedoch ausgenommen. In diesem Zuständigkeitsbereich der Region Hannover gilt Tempo 50, mit Ausnahme des unmittelbaren Bereichs der Hauptstraße vor der Grundschule, wo ebenfalls nur 30 Stundenkliometer schnell gefahren werden darf. 

Die Region muss auch entscheiden, wie es mit der Park und Ride Anlage am Bahnhof weitergehen soll. „Die Kapazität reicht nicht mehr aus“, berichtete Ortsbürgermeister Rüdiger Wilke. Zwischen 100 und 150 Fahrzeuge von Pendlern parken nach Angaben der Ortsratsmitglieder inzwischen täglich in den umliegenden Straßen. Eine Erweiterung der Anlage erscheint den Weetzern unumgänglich.

Von Uwe Kranz

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