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Ronnenberg Wohnpark: Parkende Autos sorgen für Gefahr
Aus der Region Region Hannover Ronnenberg Wohnpark: Parkende Autos sorgen für Gefahr
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00:23 26.04.2018
Denis Strickrodt erklärt den Teilnehmern des Rundgangs am Seerosenweg, wo es aufgrund parkender Autos besonders eng wird. Quelle: Uwe Kranz
Empelde

 So ist das mit dem Vorführeffekt: Die CDU Empelde wollte während einer Ortsbegehung im Wohnpark des Ronnenberger Stadtteils die unbefriedigende Parksituation in Augenschein nehmen. „Aber alle präkären Situationen sahen gut aus“, sagte der Ortsvorsitzende Denis Strickrodt. Seiner Meinung nach hatten viele Anwohner ihre Fahrzeuge nach der Veröffentlichung des Termins anderswo geparkt als sonst. 

Die positive Folge der Veröffentlichung war allerdings, dass mehr als zehn Anwohner an der Begehung durch die Robert-Koch-, die Paul-Ehrlich- und die Emily-von-Behring-Straße teilnahmen. Und diese waren in dere Lage die sonst üblichen Zustände glaubhaft zu schildern. Auch Wolfgang Zehler, als Vertreter der Verwaltung, machte den Spaziergang mit. „Er war sehr gut vorbereitet“, lobte Strickrodt den Fachbereichsleiter. Zehler hatte unter anderem eine Statistik zur Hand, die auflistete, an welchen Stellen im Wohnpark besonders häufig Falschparker von den Mitarbeitern der Stadt aufgeschrieben werden. 

Start und Schwerpunkt der Begehung war die Robert-Koch-Straße auf Höhe des Seerosenweges. Seitdem die Straße beitseitig bebaut ist, stünden hier auf ganzer Länge geparkte Pkw, selbst im Kurvenbereich, und machten einen Begegnungsverkehr unmöglich. Aus Richtung Paul-Ehrlich-Straße sei der Bereich nicht einmal einsehbar, beschreib die Anwohner die Situation. Auch für Kinder sei das ein Problem.

Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer Lösungsmöglichkeiten. Von markierten Parkflächen, die Raum zum Ausweichen für den Gegenverkehr schaffen sollen, bis hin zu einem Parkverbot auf ganzer Strecke kamen viele Vorschläge. Allgemein setze die Stadt auf das Prinzip der Rücksichtnahme, erklärte Zehler. Seine Liste verriet allerdings auch, dass städtische Mitarbeiter regelmäßig, zu verschiedenen Tageszeiten, den Parkraum im Wohnpark kontrollierten und dabei viele Verstöße feststellen. Nicht zuletzt dort, wo eventuell Rettungswege beeinträchtigt werden, ist dies unerlässlich.

Als untere Verkehrsbehörde könne die Stadt Ronnenberg ohne weiteres, auch probeweise, eine Parkverbot an den entsprechenden Stellen verhängen. Die Frage sei aber, wohin die Autos dann verdrängt würden. Für die örtlichen Wohnungen müssten je nach Lage ein bis zwei Stellplätze auf den Grundstücken ausgewiesen werden. Diese würden aber oftmals anderweitig genutzt, meinte Zehler. 

Die Fläche an der Ecke Auf dem Hagen/Robert-Koch-Straße könnte als Ausgleichsfläche ausgewiesen werden. Quelle: Uwe Kranz

Anwohner verwiesen auf wenig frequentierte Parkbuchten rund 200 Meter weiter an der Robert-Koch-Straße. Zehler zeigte zudem die Möglichkeit auf, eine Fläche an der Ecke Auf dem Hagen/Robert-Koch-Straße als alternative Stellfläche auszuweisen. Diese und die unterschiedlichen Regulierungsmöglichkeiten an verschiedenen Stellen des Wohnparkinges soll die Stadt jetzt prüfen. Anderenorts, wie am Spielplatz an der Robert-Koch-Straße wird ein vorhandesnes Parkverbot missachtet. Dort könne nur weiter verstärkt kontrolliert werden, so Zehler. 

 Strickrodt zog am Ende eine positive Bilanz des Begehung. Auch andere Brennpunkte im Stadtteil könnten demnach demnächst Ziel einer solchen Rundgangs werden – beispielsweise der geplante Stadtort eines Stadtbahn-Hochbahnsteigs an der Berliner Straße.

Von Uwe Kranz

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