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Ronnenberg Zwei Jungstörche zeigen sich im Vörier Nest
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00:15 15.07.2017
Von Uwe Kranz
Zwei Jungstörche werden im Nest am Orteingang von Vörie von ihren Eltern großgezogen. Quelle: privat
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Vörie

Erstmals seit der Nachkreigszeit haben sich in diesem Jahr wieder Weißstörche im Stadtgebiet angesiedelt. Am Ortsrand von Weetzen kommend hatten Naturschützer dafür ein Nest eingerichtet. Dass die Vögel nun gleich auch den ersten Nachwuchs in Vörie aufziehen, ist für Manfred Vollmer ein Bestätigung intensiver Vorbereitungen. "Eine wunderschöne Erfolgsgeschichte, die vor drei Jahren mit dem Aufbau der Nisthilfe begann, etwas Geduld erforderte, aber letztlich zu einem tollen Ergebnis geführt hat", sagt der stellvertrende Vorsitzende der Nabu-Ortsgruppe.

Im Vergleich zu anderen Jungtieren in der Umgebung seien die Vörie Jungstörche in ihrer Entwicklung etwas später dran, hat der Naturschützer beobachtet. Das läge aber wohl daran, dass auch ihre Eltern "Spätzünder" gewesen seien, als es um die Partnersuche und Paarung ging. "Letztlich entscheidet der Erfolg", sagt Vollmer.

Als Spätgeborene machen die beiden Kleinen aber augenscheinlich einen körperlich sehr guten und robusten Eindruck. "Wir hoffen nun alle sehr, dass sie noch den Anschluss an die übrigen Jungstörche finden werden", sagt Vollmer. Diese würden früher als ihre Eltern – und damit vermutlich schon Anfang August - auf die große Reise in die Winterquartiere nach Süden gehen.

Dass sich die Tiere auf dem langen Weg verirren können, ist nicht zu erwarten. Die Natur hat dafür vorgesorgt. "Die Strecke nach Afrika ist in ihren Köpfen vorprogrammiert und sie wird ganz sicher auch beim Erstflug ohne Probleme gefunden", erklärt der Nabu-Mann. Dazu haben die Jungstörche dann auch keinen  Beistand oder Begleitung der Eltern nötig. Die hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder in Vörie brüten werden.

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob weite Teile Empeldes am Sonntag wegen einer Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert werden müssen. Der DRK-Katastrophenschutz bereitet sich dennoch seit Tagen auf alle Eventualitäten vor.

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