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Seelzes Grün ist schön - aber strapaziert

Seelze Seelzes Grün ist schön - aber strapaziert

Seelzes Hannoversche Straße wird von Bäumen und Beeten gesäumt. In der städtischen Abteilung für Stadt- und Grünplanung sowie Umweltschutz, die Katrin Faesel leitet, heißt diese Form der Bepflanzung schlicht "Straßenbegleitgrün". Die Verwaltung kümmert sich aber auch um zahlreiche andere Grünflächen.

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Zwischen Seelzes historischem Kern und dem Stöckener Heizkraftwerk im Osten liegen Bürgerpark, Leinemasch und Marienwerders Wald.

Quelle: Patricia Chadde

Seelze. Nach dem Motto: "Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus", lohnt momentan ein besonders genauer Blick auf die grüne Lunge der Stadt, die überwiegend vom Betriebshof gepflegt wird. Neben parkähnlichen Grünflächen wie Bürgerpark, Seelze Süd und Bredenbeeke zählt auch der Lohnder Kiesteich zum Betreuungsgebiet von Katrin Faesel.  "Wir veranlassen die Wasseruntersuchung, damit die unbeschwerte Badesaison gleich am 15. Mai starten kann", erklärt die Abteilungsleiterin.

Unter Hobbyfotografen ist im Frühjahr Velbers Friedhof mit seiner blühenden Zierkirschenallee ein Geheimtipp, aber auch Lohndes Friedhof mit seiner Schmetterlingswiese wird in den nächsten Wochen bezaubernde Fotomotive von kleinen und großen Gauklern liefern.

Naturschutzflächen, wie die Streuobstwiese am Gewerbegebiet Immengarten, sind ebenso in städtischer Obhut, wie die Friedhöfe und Spielplätze des kompletten Stadtgebietes. "Gerade haben wir viel Zeit und Geld in die Verkehrssicherung des Baumbestandes investiert", berichtet Katrin Faesel von der aktuellen Begutachtung. Denn die Jahrzehnte alten Bäume sehen zwar stattlich aus, sollten aber weder trockenen Äste verlieren noch bei Sturm plötzlich umkippen. Deshalb werden die Stämme mit einem Gummihammer abgeklopft. Experten erkennen dann am Klang, ob der Baum wirklich gesund ist, während trockene Äste im Rahmen von Pflegemaßnahmen abgesägt werden.

Ein Baumkataster hat die Stadt Seelze nicht, aber jede Menge grüne Pläne. "Leider haben wir mit extrem steigenden Vandalismus-Fällen zu kämpfen", ärgert sich die Abteilungsleiterin über das rücksichtslose Verhalten mancher Nutzer. Auf einem letterschen Spielplatz wurde beispielsweise gerade eine massive Tischplatte demontiert. Immer häufiger hinterlassen Spaziergänger oder Picknickgruppen große Mengen Unrat. "Die zusätzlichen Entsorgungskosten fressen unseren Etat und damit unseren Gestaltungsspielraum", schildert Katrin Faesel das Dilemma der städtischen Abteilung für Stadt- und Grünplanung sowie Umweltschutz.

Von PATRICIA CHADDE

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