Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Seelze Der NABU ist dem Specht auf der Spur
Aus der Region Region Hannover Seelze Der NABU ist dem Specht auf der Spur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:26 25.03.2018
Der Kleiber ist optisch gut gertarnt, aber Dank seiner typischen Geräusche auf der Vogelwanderung gut zu hören. Quelle: privat
Kirchwehren

  Lohndes Storch ist schon seit dem 8. März auf seinem Nest zu sehen. „Manchmal klappert er schon ein bisschen. Aber meistens baut der Storch an seinem Nest oder geht in den Marschwiesen auf Futtersuche “, beobachtet Vogelexperte Friedhelm Ilse. Der 70-Jährige kennt sich als gebürtiger Lohnder in der Umgebung bestens aus. Für Sonntag, 25. März, lädt er deshalb alle Interessierten ab einem Alter von fünf Jahren zur Vogelwanderung ein. Während der Storch langsam fliegt und Dank seiner stattlichen Größe gut zu erkennen ist, sind Waldvögel wie Kleiber und Grünspecht ein paar Nummern kleiner, aber dafür gut zu hören. Daher geht es bei der Vogelwanderung ab 10 Uhr vor allem um die Vogelstimmen, die im Wald zwischen Kirchwehren und Northen erklingen.

Das Gefieder des Buntspechtes ist besonders bunt. Auch er lebt in Seelzer Wäldern. Quelle: privat

Da sich Seelzes größtes Waldgebiete aus besonders alten Eichen und Buchen zusammensetzt, bietet es ideale bedingungen für heimische Spechtarten, die man klopfen hören kann. „Wir wollen auch Arten bestimmen“, berichtete Friedhelm Ilse, der fest mit Grün-, Bunt- und Schwarzspecht rechnet und vielleicht sogar Klein- und Mittelspecht aufspürt. Mit Sicherheit werden außerdem Buchfink, Kleiber und Meisen aktiv sein. „Eventuell sind auch schon einige Zugvögel, wie die Stare angekommen“, mutmaßt der NABU-Vorsitzende und hofft, die Stare schon singen zu hören. Auch optisch geben die verschiendenen Vogelarten eine Menge her, weshalb ein Fernglas zur sinnvollen Ausstattung der Teilnehmer zählt.

Der Grünspecht lebt in Seelzes größtem Waldgebiet. Quelle: privat

Die Teilnahme an der Vogelwanderung ist kostenlos und startet um 10 Uhr am Waldparkplatz zwischen Northen udn Kirchwehren. Angeleinte Hunde dürfen mitgeführt werden. Die drei Kilometer lange Strecke dauert zwei bis zweieinhalb Stunden, da die teilnehmer immer wieder innehalten werden, um den unterschiedlichen Waldvögeln zu lauschen. Übrigens werden die besonders alten Bäume aus Seelzes größter Forst nicht für die Holzernte genutzt, sondern sollen auch zukünftig für die heimischen Vogelarten erhalten bleiben. Morsche Bäume bleiben dagegen als Nahrung für Insekten und Käfer liegen.

Und was den Lohnder Storch betrifft: „Bis Anfang Mai sollte man den Vögeln Zeit lassen, anzukommen“, wie Friedhelm Ilse berichtet. Im vergangenen Jahr kamen am 3. Mai noch ein paar der weißen Zugvögel in Seelze an.

Von Patricia Chadde

Ingrid und Werner Rehse führen Gümmers Zollkrug in siebter Generation und haben als Profiköche eine eigenen Handschrift entwickelt, beispielsweise mit ihrem hannoverschen Zungenragout.

24.03.2018

Die Stadtverwaltung hat jetzt die Bewohner der vom Streik bei der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) betroffenen Stadtteile dazu aufgerufen, ihren Müll wieder hereinzuholen. Denn ein Nachholtermin für den ausgefallenen Abfuhrtag sei nicht vorgesehen.

23.03.2018

Unterschiedlich bereiten sich die Seelzer auf den beginnenden Frühling vor. Kulinarisch ist die Grünkohlsaison endgültig vorbei, dafür ist Zimteis, Orangensaft und Roulade gefragt.

23.03.2018