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Seelze GBG bekommt mehr als 100 neue Laptops
Aus der Region Region Hannover Seelze GBG bekommt mehr als 100 neue Laptops
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00:27 07.06.2018
Die Laptops sind in mobilen Rollwagen untergebracht. Quelle: Sandra Remmer
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Das Georg-Büchner-Gymnasium will seine digitale Ausstattung verbessern, um die Ziele des von der Gesamtkonferenz festgelegten Konzepts zur Medienbildung zu erreichen. Der erste Schritt dazu ist unternommen: Bislang wurden 48 Laptops angeschafft, zudem drei Laptopwagen für Transport und Aufbewahrung. 100 000 Euro stellt die Stadt dem Gymnasium dafür zur Verfügung. Am Montagmorgen haben die Schüler der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft IT-Support-Team die Computer zum Laufen gebracht.

Mit digitalen Medien werde am GBG unter anderem im Wahlpflichtunterricht gearbeitet, sagt Schulleiter Andreas Schmidt. „Die digitale Ausstattung und die vorhandenen Kapazitäten reichen jedoch bei Weitem nicht mehr aus. Für die Nutzung im Unterricht brauchen wir dringend weitere Geräte und eine bessere mediale Ausstattung der Räume“, sagt Schmidt. Die jetzt gelieferten Laptops und die drei Laptopwagen, die im Neubau der Schule zum Einsatz kommen werden, sind allerdings die erste Ausbaustufe. „Wir planen, 64 weitere Geräte anzuschaffen, langfristig noch mehr“, sagt Lehrer und IT-Fachmann Felix Schoppe.

Laptops sind gebraucht

Beim Kauf der Computer setzt das Gymnasium auf Unabhängigkeit, Sparsamkeit und Nachhaltigkeit. „Wir kaufen bewusst keine neuen Geräte. Unsere Laptops sind Leasingrückläufer großer Unternehmen und damit zwei Jahre alt“, erklärt Schoppe. Dass die Laptops deshalb zum Teil kleine Gebrauchsspuren aufweisen ist sekundär. „Die Geräte haben alle einen Arbeitsspeicher von acht Gigabyte. Außerdem haben sie einen austauschbaren Akkus“, sagt Schoppe. Und weil die Geräte mit dem kostenlosen Betriebssystem Linux ausgerüstet werden, fallen auch dafür keine weiteren Kosten an. „Alle Geräte werden bei uns mit einer speziell auf unsere Bedürfnisse angepassten Version des freien Betriebssystems betrieben und zudem zentral über das Netzwerk verwaltet. Wir sind somit völlig unabhängig von den großen Konzernen und können trotzdem auf allen Geräten zentral Updates oder neue Programme installieren“, sagt Schoppe. „Bei uns lernen die Schüler, dass es Alternativen zu den Softwaregiganten Apple und Microsoft gibt. Und niemand wird dazu gezwungen, sich zuhause kostenpflichtige Programme zu kaufen“, ergänzt Schulleiter Schmidt.

Florian (16) und Mathilda (15) spielen die Software auf die Laptops. Quelle: Sandra Remmer

Die künftigen Aufgaben der Schüler in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft IT-Support bestehen darin, die Geräte regelmäßig auf Beschädigungen hin zu überprüfen und das Verwaltungssystem weiterzuentwickeln. „Ich wollte darüber etwas lernen und das Thema IT interessiert mich“, begründet Mathilda ihre Teilnahme an der AG. Die Neuntklässlerin ist das einzige Mädchen unter den 16 Teilnehmern. Der Bereich Informatik interessiert auch den Sechzehjährigen Pascal. „Ich mache nächstes Jahr Abitur und will dann in einem dualen Studium Informatik studieren“, sagt der Elftklässler.

Von Sandra Remmer

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