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Seelze Honeywell will etwa 70 Stellen im Werk „umschichten“
Aus der Region Region Hannover Seelze Honeywell will etwa 70 Stellen im Werk „umschichten“
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00:32 28.04.2018
Das Werk von Honeywoll vom Turm der Kirche St. Martin aus gesehen. Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)
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Seelze

 Etwa 200 Mitarbeiter des Werkes von Honeywell an der Wunstorfer Straße hatten am Dienstag vor dem Tor gegen den befürchteten Abbau von 140 Stellen protestiert. Dagegen hat Martin Orsag, Kommunikationsdirektor von Honeywell Performance Materials & Technologies, am Mittwoch betont, dass die Anzahl der betroffenen Mitarbeiter erst nach den laufenden Beratungen feststehen werde. „Allerdings wird momentan diskutiert, etwa zehn Prozent oder 70 Positionen im Seelzer Werk umzuschichten“, räumt Orsag ein. Damit sollten die Ressourcen besser auf die Kundenbedürfnisse und Interessenten weltweit abgestimmt werden. 

Während das Unternehmen auf die laufenden Planungen verweist, befürchten Mitarbeiter einen Abbau von Stellen in den Bereichen Verwaltung, Labor und zum Teil auch in der Produktion. Der neue Werkleiter Michael de Poortere hatte bereits im Januar erklärt, dass die traditonsreiche Fabrik Spezialchemikalien produziere, die sich gut herstellen und auch vertreiben ließen. Allerdings müsse stets darauf geachtet werden, besser als die Konkurrenz zu sein. Dies gelte bei hoher Qualität für Liefertreue und günstige Kosten.

Von Umstrukturierungen bei Honeywell ist nach Medienberichten nicht nur Seelze betroffen. So soll das Werk in Hameln der Honeywell-Tochter Elster mit circa 70 Mitarbeitern nach Mitteilung der Industriegewerkschaft Metall geschlossen werden. Die Stuttgarter Zeitung berichtete unter anderem von der geplanten Entlassung von 50 Mitarbeitern in Schönaich, in Maintal sollen Teile der Produktion aufgelöst werden und in Raunheim die Logistik. 

 

 

Von Thomas Tschörner

Um ihrer Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes Ausdruck zu verleihen, haben sich rund 200 Mitarbeiter des Chemiekonzerns Honeywell am Dienstagmorgen zu einer Kundgebung vor dem Werk versammelt. 

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