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Seelze Im Rathaus Seelze gibt es zu wenig Platz
Aus der Region Region Hannover Seelze Im Rathaus Seelze gibt es zu wenig Platz
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00:25 14.06.2018
Im Rathaus Seelze gibt es nur wenig Platz. Quelle: Archiv
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Seelze

Im Rathaus im Stadtzentrum gibt es ein Platzproblem. Für 180 Mitarbeiter gibt es gerade mal 139 Büros. „Das ist deutlich zu wenig“, sagt Jörg Mehlau, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste. Vor zwei Jahren, als das Jobcenter in einen Neubau in unmittelbarer Rathausnähe gezogen war, gab es noch Hoffnung auf Entlastung. „Der gewünschte Effekte, dass mit dem Auszug des Jobcenters mehr Platz ist, ist nicht eingetreten“, sagt Mehlau. Im Juni 2016 hatten die 36 Mitarbeiter des Jobcenters den Neubau an der Schillerstraße gegenüber dem Rathaus bezogen. Grund für den Engpass im Rathaus sei die Einstellung neuer Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sagte Mehlau.

Die Stadt Seelze hat in den vergangenen zwei Jahren 29 neue Stellen geschaffen. Diese Personalverstärkung sei notwendig, um etwa die neuen Ganztagsgrundschulen und die Integrierte Gesamtschule zu ermöglichen. Die Stadt habe neben Sachbearbeitern neue Bautechniker eingestellt, Zuwächse habe es auch im EDV- und Personalbereich gegeben. Demnächst kämen auch noch Mitarbeiter des Ordnungsdienstes dazu. Dies habe Auswirkungen auf die Nutzung der Büroräume gehabt. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch“, sagt Mehlau. Inzwischen hätten mehrere Büros doppelt belegt werden müssen. Dies sei jedoch aus rechtlichen Gründen nicht immer möglich. So müssten im sozialen Bereich häufig doch Einzelbüros genutzt werden, um die Bestimmungen des Datenschutzes und des Sozialgeheimnisses zu erfüllen. Wichtig sei ihm auch, dass die Auszubildenden nicht das Gefühl hätten, am „Katzentisch“ sitzen zu müssen. „Wir wollen eine vernünftige Ausbildung bieten, das ist nicht zuletzt ein Qualitätskriterium.“

Bei der Verteilung der Räume sei versucht worden, nachvollziehbare Maßstäbe anzulegen, sagt Mehlau. Gelegentlich habe aber auch Überzeugungsarbeit geleistet werden müssen. Der Organisationsaufwand sei groß. Denn es müssten nicht nur die Kriterien der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes beachtet werden, sondern auch die nötige technische Ausstattung geschaffen werden.

„Wir wissen nicht, ob wir das Ende der Fahnenstange erreicht haben.“ Bislang sei es immer gelungen, durch eine weitere Verdichtung alle neuen Mitarbeiter unterzubringen. Dabei hätten auch die Fraktionen des Rates geholfen, die auch die ihnen bislang zur Verfügung gestellten Räume im Rathaus verzichtet hätten. Mit dem Umzug der Musikschule in ein Gebäude in Letter gebe es eine weitere leichte Entlastung. Falls es noch enger werde, könnten vielleicht Bürocontainer aufgestellt werden. Denn eine Erweiterungsmöglichkeit des Rathauses gebe es nicht. Die in der Nähe vorhandene Rasenfläche sei inzwischen vom Jobcenter bebaut und falle somit als Reservefläche weg. Von den rund 450 städtischen Mitarbeitern seien rund 180 ganz klassisch im Rathaus angesiedelt, der größere Teil arbeite in Kindertagesstätten und dem Betriebshof.

Von Thomas Tschörner

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