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Seelze Ehemalige Schüler und Lehrer treffen sich am GBG
Aus der Region Region Hannover Seelze Ehemalige Schüler und Lehrer treffen sich am GBG
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16:32 28.10.2018
Die Lehrer Till Warmbold und Jörg Bleker feiern mit den Ehemaligen das Jubiläum. Quelle: Lisa Schucht
Letter

Wo für gewöhnlich gelernt, gelacht und manchmal auch verzweifelt wird, feiert das Georg-Büchner-Gymnasium derzeit seinen 50. Geburtstag. Im Rahmen der Festwoche hat die Schule am Sonnabend von zwölf bis 15 Uhr zum Ehemaligentreffen eingeladen. Schüler und Lehrer aller Jahrgänge finden zusammen, erkennen sich wieder und tauschen sich aus –„ein nostalgisches und emotionales Gefühl“, findet der stellvertretende Schulleiter Jörg Beker. Anwesende haben in einem kleinen Rahmenprogramm die Möglichkeit, Jahrgangsfotos zu machen und können auch die alten Abiturklausuren einsehen, die in den Jahren 1979 bis 2008 geschrieben worden sind. Die Schule ist nämlich verpflichtet, sie mindestens zehn Jahre lang aufzubewahren.

Primär gehe es bei dem Treffen aber um die Gespräche, die bei den vierstelligen Besucherzahlen auch nicht zu kurz kämen, sagt Beker. Er unterrichtet schon länger als zwölf Jahre an dem Gymnasium. Als Lehrer für Mathematik und Politik fühle er sich an dem Tag mit den ehemaligen Schülern verbunden, wie es zu Schulzeiten auch der Fall war. Damit ist er nicht alleine. Auch Till Warmbold, der schon seit 35 Jahren an der Schule unterrichtet, nimmt die Zusammentreffen als eine „positive Erfahrung“ wahr. „Ich habe immer schon hier unterrichtet – die Schule zeichnet sich durch ein gesundes Gemeinwesen und enge Kooperationen mit allen Beteiligen aus. Das hat sich nie geändert“, sagt er. Warmbold hat ein großes Interesse daran zu hören, was die ehemaligen Schüler inzwischen beruflich machen. Eine seiner Schülerinnen wollte früher unbedingt „irgendwas mit Kunst“ machen und arbeitet heute als Chefärztin – einer wurde Pilot, wieder ein anderer ist nun Lehrer.

Interessiert verfolgen die Ehemaligen 50 Jahre GBG-Geschichte auf den Infotafeln. Quelle: Lisa Schucht

Es wird sich aber nicht nur über Erinnerungen ausgetauscht, es geht auch darum, wie sich die Schule räumlich verändert hat. Ein Zeitstrahl visualisiert prägnante Ereignisse seit dem Bau der Schule. Ein paar Meter weiter sind Zeitungsartikel über besondere Leistungen der Schule ausgehängt. Bruchstückhaft erinnern sich die ehemaligen Schüler damit an den eigenen Jahrgang. Auch die ehemaligen Lehrer schwelgen in Erinnerungen.

Botao von Heyden ist einer von ihnen. Er kam knapp nach der Gründung der Schule als Lateinlehrer nach Letter. „Damals war hier alles noch viel kleiner. Ich weiß noch, wie wir den naheliegenden Kindergarten als Klassenraum nutzen musste, weil uns die Räume fehlten“, erinnert er sich. Damals suchten die Schulen händeringend nach Lateinlehrern. Von Heyden entschied sich für das Georg-Büchner-Gymnasium und blieb dort ganze 30 Jahre. Auch seine Frau unterrichtete von 1972 bis 1999 unter anderem Französisch. Das Paar erinnert sich besonders gut an die Schüler aus den Leistungskursen – „an alle erinnert man sich nach der langen Zeit nicht, aber ein paar bleiben einfach im Kopf“, sagt Botao von Heyden.

Viele der Anwesenden sind aus den unterschiedlichsten Teilen von Hannover und der Region angereist. Einige sind aber auch extra aus Köln oder Frankfurt gekommen: „Wenn ich mit meinen alten Lehrern spreche, ist es, als wäre ich nie weg gewesen“, sagt eine der Ehemaligen, die 1997 ihr Abitur gemacht hat. Alles in allem sei es also ein lohnenswerter Weg für die in Köln lebende Mutter gewesen – der rundum gelungene Tag wird am Abend mit einer Feier abgeschlossen.

Von Lisa Schucht

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