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Seelze IGS entlastet Georg-Büchner-Gymnasium
Aus der Region Region Hannover Seelze IGS entlastet Georg-Büchner-Gymnasium
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00:17 10.12.2018
Das Schulzentrum wird nach und nach für die IGS umgebaut. Barbara Roll vom Gebäudemanagement an der Baustelle zur inzwischen fertigen Lehrerstation. Quelle: Sandra Remmer (Archiv)
Seelze

Eine positive Zwischenbilanz zieht Bürgermeister Detlef Schallhorn nach einem Jahr Integrierte Gesamtschule (IGS) in Seelze. Hohe Anmeldezahlen für den fünften Jahrgang der IGS würden das Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) entlasten. Allerdings verursache der Umbau des Schulzentrums für die neue Bertolt-Brecht-Gesamtschule hohe Kosten von mindestens 33 Millionen Euro.

Aktuell besuchen 263 Schüler, darunter zahlreiche Inklusionskinder, die neue IGS, die im vergangenen Jahr gestartet war. Mit 123 Anmeldungen für den fünften IGS-Jahrgang 2018/19 hätten sich genauso viele Schüler für die IGS wie für das GBG entschieden. Damit werde das GBG entlastet, das zuletzt unter räumlicher Enge geklagt und einen Anbau erhalten hatte. Allerdings verursache der Umbau des Schulzentrums Seelze für die zukünftige Nutzung durch die Bertolt-Brecht-Gesamtschule hohe Kosten, sagte Schallhorn. Nach der derzeitigen Bedarfsanalyse werde mit mindestens 33 Millionen Euro gerechnet. Im April hatte die Stadt noch eine Summe von 27 Millionen Euro genannt. Die Politik steht hinter den Plänen: Der schulpolitische Sprecher der SPD, Johannes Seifert, hatte im April darauf verwiesen, dass die Stadt ohnehin 18 Millionen Euro hätte ausgeben müssen, um die Seelzer Schulen – wie vom Bund gefordert – bis 2025 für die Inklusion umzubauen und zu sanieren. Grünen-Fraktionschef Knut Werner erinnerte daran, dass die im Schulzentrum bislang ansässigen Schulen – Geschwister-Scholl-Hauptschule und Humboldt-Realschule – in die Jahre gekommen seien und deshalb die Sanierung entsprechend kostenaufwendig sein würde. CDU-Fraktionschef Jens Willms hatte die Meinung vertreten, dass die Kosten der Ratsmehrheit bei der Entscheidung für die IGS egal gewesen seien. Jetzt, wo die IGS aber den Betrieb aufgenommen habe, müsse sie auch unterstützt werden.

Im nächsten Jahr werde die Stadt in alle Schulprojekte 7,6 Millionen Euro investieren, sagte Schallhorn. Eine positive Zwischenbilanz zog der Bürgermeister auch zum Ganztagsbetrieb an den Grundschulen in Seelze, Letter und Dedensen. Zum Schuljahresbeginn 2018/19 hätten insgesamt 525 Jungen und Mädchen die Ganztagsangebote in Anspruch genommen. Offen sei derzeit,ob es eine neue „Westschule“ geben und wo diese gebaut werden soll. Die Schulstandorte Dedensen und Lohnde hätten unterschiedliche Interessen und auch aus Gümmer, bis 1971 ebenfalls Schulstandort, sei der Wunsch nach einer Schule im Ort zu hören gewesen.

Von Thomas Tschörner

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