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Seelze „Das ist wie ein kleines Paradies“
Aus der Region Region Hannover Seelze „Das ist wie ein kleines Paradies“
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06:21 31.10.2018
Am Pfadfinderhaus: Die Arbeit der Lohnder Gruppe hat das Leben von Martin Griwatz sehr geprägt. Quelle: Carola Faber
Lohnde

Martin Griwatz aus Lohnde ist seit 1982 Pfadfinder und arbeitet ehrenamtlich seit 2017 zusätzlich als Familienpate.

Welches ist die schönste Erinnerung, die Sie mit Ihrem Heimatort verbinden?

Oh, das ist schwierig. Es gibt nicht die eine Erinnerung, es ist vielmehr die Fülle der Erinnerungen, die mich mit diesem Ort verbindet. Unbeschwerte Kindheitserinnerungen wie unzählige Abenteuer mit Schulfreunden oder auch die Dorfgemeinschaft und die ausgelassene Stimmung beim Schützenfest.

Ich lebe gern hier, weil …

… Lohnde ein liebenswerter Ort ist. Hier leben wir nahe an der Natur, genießen aber die Vorzüge eines städtischen Charakters. Hier bleibt man nicht anonym, kann in den Vereinen und der Gemeinde in einer Gemeinschaft leben. Ich habe hier mit meiner Familie die seelische Ruhe gefunden, die uns den alltäglichen Stress vergessen lässt.

Dennoch vermisse ich in meinem Dorf …

… eine nachhaltige Stadtentwicklung. Nachdem auch der letzte Bankautomat abgebaut wurde, frage ich mich, wie lange es noch eine Grundversorgung für ältere Menschen in Lohnde geben wird. Wie lange werde ich hier leben können, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein? Ich möchte in Lohnde auch im Ruhestand noch unabhängig leben können.

In welchem Verein oder welcher Institution engagieren Sie sich und warum?

Seit 1982 bin ich bei den Pfadfindern in Lohnde. Die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich in der Zeit machen durfte, haben mein Leben geprägt und beeinflusst. Soziales Engagement liegt mir sehr am Herzen, darum bringe ich mich seit drei Jahren aktiv in der Integrationsarbeit ein und stehe der Stadt Seelze zusätzlich als ehrenamtlicher Familienpate für die Unterstützung in schwierigen Familiensituationen zur Verfügung.

Unser Foto zeigt Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Welcher ist das?

Das Pfadfinderhaus in Lohnde. Denn das haben wir in Eigeninitiative geplant und gebaut.

Wohin führte Sie Ihre jüngste Urlaubsreise, und worauf haben Sie sich bei Ihrer Rückkehr am meisten gefreut?

Wir haben in Polen an den masurischen Seen unseren Familienurlaub verbracht. Anschließend war ich dann noch als Mitarbeiter bei einem großen Pfadfinderlager in Danzig. Natürlich habe ich mich am meisten auf meine Familie gefreut, nach 14 Tagen Lager aber auch auf ein Bett und eine richtige Dusche.

Wären Sie ein Fremdenführer in Ihrem Heimatort, was würden Sie Ihren Gästen zuerst zeigen?

Die Natur vor meiner Haustür. Die Leine-Auen laden zum Spaziergang ein und der Kiesteich zum Baden. Ob Storch oder Reh, Schaf oder Pferd, es gibt immer viel zu entdecken. Zugegeben, es ist ruhig hier. Aus meiner Sicht ist das jedoch ein kleines Paradies für Familien. In der lauten und schnelllebigen Zeit findet man hier eine Oase der Ruhe und Entschleunigung.

Von Nadine Kirst

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