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Sehnde Ausschuss gibt grünes Licht für Baugebiet
Aus der Region Region Hannover Sehnde Ausschuss gibt grünes Licht für Baugebiet
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00:42 09.06.2018
In Rethmar-West soll nördlich der B 65 ein neues Baugebiet entstehen. Quelle: Archiv
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Rethmar

Das neue Baugebiet in Rethmar-West kann kommen: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat am Dienstag eine Änderung des Flächennutzungsplans absegnet. Wenn der Rat dem folgt, kann die Stadt den letzten formalen Teil anschieben und einen Bebauungsplan aufstellen.

Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Stadt in der 54 Seiten starken Änderung des Flächennutzungsplans für den Bereich Rethmar-West alle wichtigen Punkte bedacht hat. Unter anderem hat die Stadt den Ankauf des ehemaligen Bundessortenamtes mit eingeplant. Dort könnten Sozialwohnungen entstehen. In jedem Fall soll eine Zuwegung zum neuen Baugebiet über das Gelände möglich sein. Die Politiker hatten auch Fragen zum Flächennutzungsplan– etwa wie man mit der Forderung der Region umgehe, mehr Wohnraum zu schaffen. Fachdienstleiter Godehard Kraft schloss nicht aus, dass bei künftigen Baugebieten wie bei Rethmar-West neben Einfamilienhäusern auch mehrgeschossiger Wohnungsbau entstehen könne.

Auf der Fläche westlich des Ortskerns sind rund 150 Grundstücke vorgesehen – größtenteils in Einfamilienhaus- oder Doppelhausbebauung. Kraft betonte in der Ausschusssitzung noch einmal, dass man darauf abziele, dass die Infrastruktur mit der Entwicklung des Baugebietes mitwachsen könne. Deshalb soll das Gebiet in drei Flächen unterteilt werden, die getrennt nacheinander vermarktet werden.

Die Kommunalpolitiker stellten auch Fragen zu den im Plan angegebenen Grünflächen – sie ziehen sich rund um das zu bebauende Gebiet herum. Kraft erklärte, dass noch nicht klar sei, ob dort reine Grünflächen entstehen oder auch Wege angelegt würden. „Das wird dann im Detail im Bebauungsplan geklärt“, sagte er. Auch die Kirche habe genug Platz für eine eventuelle Erweiterung des Friedhofs, erklärte Kraft. Da behalte man sich Flächen vor, die momentan als Grünflächen gekennzeichnet seien. Auf Nachfrage des Grünen Wilfried Brauns, wohin die geschützten Arten umgesiedelt werden, argumentierte Kraft, dass diese Fragen Teil eines Bebauungsplans seien. Man sei in dem Flächennutzungsplan beim Naturschutz schon viel weiter gegangen, als eigentlich nötig. Die Stadt habe sich zu diesem Zweck bereits Flächen entlang des Billerbachs verschafft, erläuterte Kraft.pos

Von Patricia Oswald-Kipper

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