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Sehnde Dacheinsturz: Haus ist weiter abgesperrt
Aus der Region Region Hannover Sehnde Dacheinsturz: Haus ist weiter abgesperrt
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00:32 07.06.2018
Bei dem alten Bauernhaus an der Schmiedestraße ist das Dach eingestürzt. Es ist jetzt erst einmal abgesperrt. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
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Haimar

Nach dem spektakulären Einsturz eines Hausdaches am Sonnabend an der Schmiedestraße, hat die Bauaufsicht der Region Hannover am Montag den Fall geprüft. Mit dem Ergebnis: Der Zugang zum Gebäude ist für die Bewohner weiter verboten.

Bei dem alten Bauernhaus an der Schmiedestraße ist das Dach eingestürzt. Es ist jetzt erst einmal abgesperrt. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Dicke Risse klaffen in den Außenwänden, der Giebel hat sich herabgesenkt und einige Dachziegel liegen lose auf dem Dach. Das Grundstück an der Schmiedestraße ist auch am Montag mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt und der zugehörige Briefkasten ist mit einer Plastikfolie umhüllt.

Bei dem alten Bauernhaus an der Schmiedestraße ist das Dach eingestürzt. Es ist jetzt erst einmal abgesperrt. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

Die Sperrung des Gebäudes hatte ein hinzugezogener Baufachberater des THW zusammen mit der Polizei und der Feuerwehr Sehnde nach einer ersten Prüfung am Sonnabend so entschieden. Die Bewohner mussten sich eine andere Bleibe suchen.

Die Bauaufsicht der Region Hannover hat indes mit Vertretern der Stadt Sehnde am Montag das Haus begutachtet. “Der Schaden ist beachtlich“, sagt Regionssprecherin Christina Kreutz. Von dem Haus gehe eine Gefährdung für ein benachbartes Gebäude aus, eine Seitenwand könnte einstürzen.Doch das betroffene Gebäude sei zurzeit nicht bewohnt, sagt Kreutz. Daher gebe es „keinen ganz akuten Handlungsbedarf“. Die Bauaufsicht der Region Hannover werde nun Gespräche mit dem Eigentümer führen, um die Gefahren zu entschärfen. Bis dahin bleibe der Zutritt verboten.

Der Dacheinsturz ist indes in Haimar längst Dorfgespräch. Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich hatte den Einsatz der Polizei am Sonnabend veranlasst. „Eine Bewohnerin hatte mich bei einer Veranstaltung auf das schiefe Dach angesprochen, da habe ich die Polizei gerufen und bin selbst hingefahren.“ Er habe Bedenken gehabt, „dass da noch jemand drin und vielleicht eingeklemmt ist“, sagt Haarstrich. Für ihn ist klar: „Dieses Haus ist nicht zu reparieren.“ Er hofft aber, dass das Haus nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie das Gebäude gegenüber, die Alte Schmiede. Nach einem Brand ist die Ruine seit längerem mit einem Bauzaun gesichert. „Das sieht doch schrecklich aus“, sagt Haarstrich.

Viele Haimarer wünschen sich nun eine deutlichere Absperrung um das stark beschädigte Gebäude an der Schmiedestraße. „Gerade für Kinder und Jugendliche ist das gefährlich. Die finden das vielleicht jetzt gerade interessant“, sagt Iris Bennwig vom Ortsrat Dolgen, Evern, Haimar, die selbst in Haimar wohnt. Sie hat damals mit ihren Ortsratskollegen viele Anstrengungen unternommen, um die Ruine der Alten Schmiede sicherer zu machen. Die Kommunalpolitikerin weiß, dass den Dorfbewohnern und dem Ortsrat in dem Fall die Hände gebunden sind. „Weil es Privatbesitz ist und es da keine rechtliche Handhabe gibt“, sagt sie.

Von Patricia Oswald-Kipper

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