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Sehnde Bei Gemeindefest neue Vorstände eingeführt
Aus der Region Region Hannover Sehnde Bei Gemeindefest neue Vorstände eingeführt
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00:25 14.06.2018
Singt von blühenden Bratkartoffeln: Der Kinderchor der Kirchengemeinde Sehnde, geleitet von Esther Dultz. Quelle: Michael Schütz
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Sehnde

Spuren können leicht verwischt werden. Das mussten die Gläubigen der Kreuzkirchengemeinde in Sehnde am Sonntag im wahrsten Sinn des Wortes erfahren. Zu ihrem Gemeindefest hatten sie unter anderem ein Quiz rund um die Gemeinde ersonnen. Die entsprechenden Hinweise rund um die Kreuzkirche waren mit gelben Füßen markiert. Der Regen, der pünktlich zu Beginn des Festes Sehnde heimsuchte, hatte die Farbfüße jedoch in Windeseile verwaschen, sodass Pastorin Damaris Frehrking nach dem Regen flugs zur Spraydose griff, um die Abdrücke zu erneuern.

Pastorin Damaris Frehrking bessert die verwaschenen Fußabdrücke für das Gemeindequiz aus. Quelle: Michael Schütz

Das Thema Spuren war keineswegs zufällig gewählt, denn dem Fest ging ein Gottesdienst voraus, in dem die scheidenden Mitglieder des Kirchenvorstands verabschiedet und die im März neu gewählten in ihr Amt eingeführt wurden. Zu dieser Gelegenheit schaute Pastor Uwe Büttner auf die Spuren zurück, die die ausscheidenden Vorstände hinterlassen haben. Die Renovierung der Kirche und des Gemeindehauses sei da in erster Linie zu nennen, sagte Büttner. Aber auch das Flüchtlingscafé falle in die letzte Amtsperiode. Zum Teil wurden beim Gottesdienst langjährige Vorstände wie Reinhard Grosskopf und Carmen Theobald verabschiedet. Beide waren jeweils 18 Jahre im Amt.

Wegen des Regens konzentrierte sich das Fest zunächst auf den Saal des Gemeindehauses, wo die Besucher im Trockenen klönen konnten. Draußen spielte Frank Ohnesorge seine irische Musik vor leeren Bänken. Der Sehnder nahm die Situation allerdings gelassen: „Die Iren haben in solchen Situation ein Sprichwort: It could be worse.“ Nach dieser Devise „Es könnte schlimmer sein“ ließe sich so manche Situation aushalten.

Volles Haus: Beim anfänglichen Regen konzentriert sich das Fest auf den Gemeindesaal. Quelle: Michael Schütz

Deutlich mehr Publikum hatten im Saal die Sängerinnen des Kinderchors der Gemeinde, die in ihren Liedern so erstaunliche Dinge wie blühende Bratkartoffeln besangen. „Ich habe jetzt Bilder im Kopf“, meinte Pastorin Frehrking daraufhin lachend. Für Chorleiterin Esther Dultz war es der letzte Auftritt in Sehnde. Dultz, die auch Kirchenorganistin war, verändert sich beruflich nach Celle. Ihre Nachfolge werde in der Gemeinde gerade besprochen, sagte Büttner.

Im Eingangsbereich hatte der Förderverein der Kreuzkirche einen üppig bestückten Büchertisch aufgebaut. Die zweite Vorsitzende Sonja Werner und ihr Team wollten damit nicht nur Geld in die Kasse bringen. Ein weiteres Ziel war, das 100. Mitglied zu werben. „In der letzten Zeit haben wir ein paar Jüngere dazugewonnen“, freute sie sich. Aktuell seien es 93 Mitglieder. „Aber ich gehe gleich mal an die Tische und frage ganz gezielt“, erklärte sie ihre Strategie.

Von Michael Schütz

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