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Sehnde Dorfladen: Mehr regionale Waren und Lieferservice 
Aus der Region Region Hannover Sehnde Dorfladen: Mehr regionale Waren und Lieferservice 
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00:26 28.03.2018
Marktleiter Chris Kluthe (links) und Matthias Digwa bauen im Dorfladen die Fleischtheke gemeinsam auf. Quelle: Patricia Oswald-Kipper
Rethmar

Der Dorfladen Rethmar stellt sein Konzept um: Mehr regionale Waren und noch mehr Kundenservice lautet künftig die Devise. Ab Montag wird in dem Markt auch wieder Fleisch verkauft. Für Juniorchef Matthias Digwa ist es wichtig, mit der Veränderung neue Impulse zu setzen. Mit Einrichtung der Baustelle an der Bundesstraße 65 im vergangenen Jahr und der damals eingeführten Mittagspause im Dorfladen von 13 bis 15 Uhr sei die Frequenz in dem Laden deutlich zurückgegangen. „Würde es so weitergehen, könnten wir den Laden nicht mehr lange halten“, gesteht Digwa. Der Dorfladen beschäftigt neben einem Marktleiter sieben weitere Kräfte – teils in Teilzeit. Weil es ein Familienbetrieb ist, hilft auch Elke Digwa, Mutter des Juniorchefs, in Stoßzeiten mit aus. 

Die Fleischtheke und ein Stand mit frischem Käse soll mehr Kunden in den Laden locken. „Wir möchten den Umsatz um rund 30 Prozent steigern“, sagt Digwa. Dazu sollen auch die Öffnungszeiten angepasst werden. Der Laden inklusive Bäcker öffnet ab sofort wochentags schon um 6.30 Uhr und schließt um 19 Uhr – und die Mittagspause entfällt künftig. Damit soll der Dorfladen vor allem wieder vom Durchgangsverkehr profitieren. 

Marktleiter Chris Kluthe (links) und Matthias Digwa bauen im Dorfladen die Fleischtheke gemeinsam auf. Quelle: Patricia Oswald-Kipper

An der neuen Fleischtheke gleich hinter der Kasse werden ab Montag frisches Fleisch und Wurstwaren von einem Schlachter aus Pattensen verkauft. Dieser wiederum bezieht einen Teil seiner Schweine, die er zu Fleisch und Wurst verarbeitet, von einem Bauern aus Klein Lobke. „Uns war es wichtig zu sehen, wo das Fleisch herkommt“, sagt Digwa. Er hat sich den Bauernhof und die Schweinehaltung dafür vor Ort angeschaut. „Das hat uns alles sehr gut gefallen“, sagt Digwa, dessen Familie den Laden betreibt. Matthias Digwa war es auch aus ökologischen Gründen wichtig, mehr frische Waren in den Markt zu bringen: „Wir wollen damit auch den Plastikmüll reduzieren.“ Um die Frischetheke an einer anderen Stelle im Laden zu platzieren, mussten Leitungen verlegt und Regale umgestellt werden. Die Umgestaltung erfolgte während des laufenden Geschäfts. 

Außerdem soll der Service verbessert werden. „Wir planen für die nächsten Wochen den Start eines Lieferdienstes“, sagt Digwa. Damit können Dorfbewohner bald ihre Lebensmittel im Laden selbst aussuchen und diese dann gegen ein kleines Entgelt von den Dorfladen-Mitarbeitern liefern lassen. Auch per Anruf soll der Einkauf dann möglich sein. 

Von Patricia Oswald-Kipper

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