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Sehnde Feuerwehr Höver: Fünf Einsätze an einem Tag
Aus der Region Region Hannover Sehnde Feuerwehr Höver: Fünf Einsätze an einem Tag
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14:52 20.06.2018
Die Einsatzkräfte aus Höver müssen mit Atemschutz in die Gewerbebetriebe vordringen. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
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Höver

Das war ein langer und harter Tag für die Ortsfeuerwehr Höver: Am Dienstag sind die Brandbekämpfer gleich zu fünf Einsätzen gerufen worden. Darunter waren zwar drei Fehlalarme von Brandmeldeanlagen – doch in zwei Fällen mussten die Feuerwehrleute bei Bränden eingreifen. Innerhalb von acht Tagen waren die Höveraner Freiwilligen damit insgesamt zwölfmal gefordert und bei einem Einsatz sogar mit 31 Kräften am Einsatzort.

So ist es im Zementwerk Holcim aus bisher unbekannter Ursache am Dienstagnachmitag gegen 14.30 Uhr zu einem Feuer auf dem Werkgelände gekommen. Dabei brannte ein Maschine in einem Betriebsraum vollständig aus, wie Feuerwehrsprecher Tim Herrmann mitteilt. Menschen seien aber nicht verletzt worden. Mitarbeiter hatten eine Rauchentwicklung im Bereich des Drehofens festgestellt. Als die Ortsfeuerwehr Höver eintraf, war eine starke Rauchentwicklung aus einem Maschinenraum zu erkennen, weshalb noch die Ortsfeuerwehr Ilten zur Unterstützung nachgefordert wurde.

Schnell konnte der Atemschutztrupp die Maschine in dem völlig verqualmten Betriebsraum lokalisieren und löschen. Da der Rauch den gesamten Raum in Mitleidenschaft gezogen hatte, musste dieser mit einem Hochdrucklüfter vertrieben werden. Zur Brandursache und dem Sachschaden gibt es keine Angaben. Werksleiter Erik Jantzen bedankte sich bei den Einsatzkräften ausdrücklich für den schnellen Einsatz. Die Ortsfeuerwehren Höver und Ilten sowie der Rettungsdienst waren mit fünf Fahrzeugen und 18 Freiwilligen vor Ort.

Nur drei Stunden später mussten die Höveraner erneut zu einem Gewerbebetrieb an der Hannoverschen Straße ausrücken. Ursache war diesmal ein brennender Müllbehälter in einem Sanitär- und Umkleideraum des Reifenhändlers Delticom. Ein Mitarbeiter hatte gegen 17.30 Uhr eine starke Rauchentwicklung gemeldet. Wie sich herausstellte, war Müll in Brand geraten. Aber auch Bekleidungsstücke, die zum Trocknen aufgehängt waren, hatten Feuer gefangen und zur der Verrauchung beigetragen. Der Rauch war sogar von außen durch die gekippten Fenster sichtbar. Der Brandherd selbst war schnell gelöscht, anschließend kam noch einmal der Hochleistungslüfter zum Einsatz. Personen kamen dabei aber ebenfalls nicht zu Schaden. Aufgrund der günstigen Tageszeit waren die Ortsfeuerwehren Höver und Ilten sowie der Rettungsdienst mit 31 Kräften und sechs Fahrzeugen vor Ort.

Damit haben die Einsatzkräfte aus Höver seit dem 12. Juni insgesamt zwölf Einsätze abgearbeitet – davon zehn wegen Fehlalarmen bei Brandmeldeanlagen. „Da mussten wir Tag und Nacht raus“, verdeutlicht Herrmann die Belastung. Oft seien die Anlagen nicht gewartet und lösten etwa bei Staubentwicklung Alarm aus. Für die Betriebe seien die Einsätz aber nicht kostenlos: Die Stadt schreibt für solche vermeidbaren Einsätze Rechnungen.

Von Oliver Kühn

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