Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Sehnde Ortsrat will Energiesäulen anschaffen
Aus der Region Region Hannover Sehnde Ortsrat will Energiesäulen anschaffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:44 10.06.2018
Im Bereich der Kreuzkirche an der Mittelstraße will der Ortsrat Sehnde ein oder zwei Energiesäulen installieren lassen. Quelle: Archiv
Anzeige
Sehnde

In diesem Jahr könnte es ernst werden mit einer oder zwei Energiesäulen im Bereich der Kreuzkirche an der Mittelstraße. Bei einer Ortsbegehung des Ortsrats Sehnde waren sich die Mitglieder nach Auskunft von Ortsbürgermeister Helmut Süß einig, das Projekt nach langen Diskussionen endlich anzuschieben. Nach seinen Informationen würden zwei Säulen je nach Ausstattungsmerkmalen rund 15.000 Euro kosten. 10.000 Euro davon seien bereits im diesjährigen Haushalt vorgesehen, die restlichen 5000 Euro könnten aus dem Etat des Ortsrats kommen.

„Das ist zwar viel Geld, hat aber langfristig viele Vorteile“, verdeutlicht Süß. Denn bislang zahle man beim Weihnachtsmarkt des Ortsrats jährlich rund 1200 Euro allein für die Stromkosten. Das sei nicht nur viel Aufwand bei der Organisation, sondern es gebe auch regelmäßig Ärger bei den Abrechnungen. „Mit eigenen Energiesäulen werden wir davon unabhängig.“ Die genaue Herangehensweise müsse nun noch geklärt werden.

Verbesserungspotenzial sieht der Ortsrat auch an der Gretenberger Straße im Bereich der Buswendeschleife in Höhe der Kanalstraße. „Wenn der Linienbus an der vorgesehenen Linie hält, versperrt er mit seinem Heck den Gehweg“, sagt Süß. Oft müssten Schüler deshalb auf die Straße ausweichen. Deshalb müsste die Haltelinie vorverlegt werden. Doch dann würde der Bus wiederum teilweise die Grundstückseinfahrt eines Anliegers versperren. Die Einrichtung der Buswendeschleife litt von Anfang an unter den beengten Bedingungen. Anwohner hatten sich damals beschwert, dass die Anlage fast bis an ihre Garage und den Garten heranreiche und sie mehr von Lärm und Verkehr gebeutelt seien.

Ein Stück weiter die Gretenberger Straße in Richtung Gretenberg wünscht sich der Ortsrat, dass das Tempo-70-Schild an der Kanalbrücke auf Höhe des Ortsausgangsschildes zurückversetzt wird. Denn bislang könne man dort schon frühzeitig Gas geben. Etwas ähnliches ist auf der anderen Seite der Stadt nicht möglich, wie der Ortsrat erfahren hat. Dort gab es Wünsche von Anwohnern der etwas außerhalb der Kernstadt gelegenen Chausseestraße, das Ortseingangsschild in Höhe ihrer Straße zu verlegen und damit Tempo 50 zu erreichen, um Autofahrer aus Richtung Köthenwald mit den erlaubten 70 Stundenkilometern (oft mehr) abzubremsen. Doch das sei nicht möglich, sagt Süß. Der Ortsrat fordert dort deshalb wenigstens Geschwindigkeitsmessungen.

Von Oliver Kühn

Die Stadt Sehnde wehrt sich gegen Vorwürfe von Anwohnern der Fimbergstraße und des Ortsbürgermeisters, dass beim Ausbau der Fimbergstraße die Bauaufsicht versagt habe.

10.06.2018

Ein Unbekannter hat am Mittwoch am helllichten Tag versucht, in ein Wohnhaus in Haimar einzudringen. Er schlug zwar ein Loch in die Scheibe einer Terrassentür, scheiterte dann aber am Türschloss.

10.06.2018

Ein neues Baugebiet in Rethmar-West wird immer wahrscheinlicher: Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat am Dienstag für den entsprechenden Flächennutzungsplan grünes Licht gegeben.

09.06.2018
Anzeige