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Sehnde Ortsrat fordert: Endlich Turnhalle sanieren
Aus der Region Region Hannover Sehnde Ortsrat fordert: Endlich Turnhalle sanieren
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16:50 25.10.2018
Die Sporthalle in Dolgen soll saniert werden. Quelle: Archiv
Dolgen

Der Ortsrat Dolgen-Evern-Haimar hat jetzt noch einmal bekräftigt, dass die Turnhalle in Dolgen endlich saniert werden muss. In seinen Beratungen zum städtischen Investitionsplan bis 2021 forderte er einen Baustart im kommenden Jahr. Das hat Ortsbürgermeister Konrad Haarstrich mitgeteilt.

Dass die Dolgener Turnhalle saniert werden soll, steht eigentlich schon lange fest. Bereits Anfang 2011 hatte die Stadt dafür ein Konzept aufgestellt, das bis 2015 umgesetzt sein sollte. Die Sanitäranlagen in dem Gebäude stammen aus den Fünfzigerjahren, sind vollkommen marode. Ein Urinal wurde schon abgebaut und nicht ersetzt, weil es keinen passenden Ersatz für das alte Modell mehr gibt. In den Wänden sitzt die Feuchtigkeit, Putz bröckelt.

All das muss nachhaltig behoben werden, fordern Vertreter des TSV Germania Haimar-Dolgen und örtliche Politiker schon lange. Doch zuletzt war das bereits mit 180.000 Euro veranschlagte Projekt verschoben worden, weil die Stadt auf einen satten Zuschuss aus einem Topf der EU gehofft hatte. Doch den wird es nicht geben, weil die Dolgener Turnhalle allein dem Vereinssport vorbehalten und nicht an eine Schule angegliedert ist, sagt Haarstrich.

Der Ortsbürgermeister pocht jetzt darauf, dass die Investition bereits im Haushalt für 2018 beinhaltet und nur wegen der Hoffnung auf Fördergeld ausgesetzt worden war. Im Jahr 2019 müsse nun etwas geschehen, meine der Ortsrat.

Im städtischen Investitionsprogramm sind die östlichen Ortsteile Sehnde mit einer ganzen Reihe von Projekten vertreten. Dazu zählt ein Dorfentwicklungsplan für Dolgen, Evern und Haimar und der Bau eines Fahrradweges zwischen Dolgen und Evern. Auch die Umgestaltung des Ortseingangs an der Harberstraße in Haimar, die Entschärfung der Situation für Radfahrer auf der Haimerer Ortsdurchfahrt, die Herstellung mehrere Fußwege in Evern sowie die Entwicklung von Wohnbauflächen in Haimar und Evern gehören dazu.

Von Achim Gückel

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