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Sehnde Sparkasse spendet erneut Rucksäcke für Neugeborene
Aus der Region Region Hannover Sehnde Sparkasse spendet erneut Rucksäcke für Neugeborene
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00:41 20.05.2018
Filialleiter Markus Ulrich und Vertriebsleiterin Birgit Terliesner (Dritte von links) von der Sparkasse überreichen Rucksäcke an Sehndes Gleichstellungsbeauftragte Jennifer Glandorf (Zweite von links) und Koordinatorin Vivien Köhne. Quelle: Katja Eggers
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Sehnde

 Weil es in Sehnde immer mehr junge Familien gibt, sind die Begrüßungspakete für Neugeborene heiß begehrt. Allein in diesem Jahr haben die ehrenamtlichen Helfer des Familienbündnisses der Stadt bereits mehr als 70 Rucksäcke mit  Spielzeug und wichtigen Informationen an die frisch gebackenen Eltern übergeben. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 193. Die erneute Rucksackspende der Sparkasse kam da gerade recht. Filialleiter Markus Ulrich und Vetriebsleiterin Birgit Terliesner haben am Mittwoch 150 der roten Tragebehälter an das Familienbündnis übergeben.

Dass die Stadt Familien mit Neugeborenen zur Begrüßung solche Rucksäcke schenkt, habe sich in Sehnde mittlerweile herumgesprochen. „Eltern rufen sogar im Vorfeld an und fragen, wann sie denn so einen Rucksack bekommen“, erklärte Vivien Köhne, die die Aktion koordiniert. Mütter würden zudem vergleichen, was in ihren Taschen steckt. Zwar gebe es in jedem Rucksack Informationsmaterial zur Entwicklung des Kindes sowie die Broschüre der Familienstadt Sehnde mit vielen nützlichen Adressen. Aber darüber hinaus seien die Rucksäcke durchaus unterschiedlich mit netten Dingen etlicher Sponsoren bestückt, sagte Köhne.

Unter anderem können in den Taschen Gummienten, Waschlappen, Lätzchen, Kindermalbibeln und Pixibücher stecken. „Am beliebtesten sind aber die selbst gestrickten Söckchen von unserer Ehrenamtlichen Marina Holler“, betonte Jennifer Glandorf, Koordinatorin des Bündnisses für Familien. Die Sparkasse spendet schon seit vier Jahren die Rucksäcke für die Aktion. „Es ist schön, dass wir damit das Ehrenamt in der eigenen Kommune unterstützen können“, sagt Ulrich. 

 Zum Rucksack-Team gehören rund zehn freiwillige Helferinnen. Sie besuchen wöchentlich vier Familien von Neugeborenen. „Montags treffen wir häufig nur die Mütter an, donnerstags sind oft auch die Väter dabei“, berichtete Köhne. Die Besuche würden mitunter ganz unterschiedlich ablaufen, Während einige Mütter dafür extra Kuchen backen und sich auf ein längeres Gespräch freuen, öffnen andere nur kurz die Tür, nehmen den Rucksack entgegen und machen die Tür wieder zu. Bei Flüchtlingsfamilien könne der Besuch auch länger dauern, weil dort mitunter mehr erklärt werde.

Die Rucksack-Aktion gibt es in Sehnde seit acht Jahren. Als Dankeschön richtet die Stadt für die Ehrenamtlichen jedes Jahr ein Sommerfest aus, zu dem stets auch die Familien eingeladen werden, die nach der Geburt ihres Kindes besucht wurden. 

Von Katja Eggers

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