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Sehnde Umleitungsverkehr hinterlässt Straßenschäden
Aus der Region Region Hannover Sehnde Umleitungsverkehr hinterlässt Straßenschäden
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00:41 22.04.2018
Straßenschäden am westlichen Ortseingang von Dolgen: Vor allem die vielen Lastwagen haben auf der Kreisstraße 136 Spuren hinterlassen. Quelle: Katja Eggers
Dolgen/Evern

 Die Bundesstraße 65 zwischen Evern und Haimar ist nach Ende der Bauarbeiten wieder frei – doch der Umleitungsverkehr hat erhebliche Straßenschäden in Dolgen hinterlassen.

Besonders die Dolgener freuten sich über die Freigabe des Straßenabschnitts, denn damit fiel endlich die Umleitung weg, die für den kleinen Ort eine große Belastungsprobe dargestellt hatte. Tausende Autos und Lastwagen waren in den vergangenen Wochen durchs Dorf gefahren. Ein Anwohner hatte während der Umleitungszeit sogar eine Zählung gemacht und in nur einer Stunde 870 Fahrzeuge festgestellt. Doch die Fahrzeuge die haben viele Straßenschäden im Dorf hinterlassen. „Vor allem die Lastwagen haben viel kaputtgfahren“, berichtet Konrad Haarstrich, Ortsbürgermeister von Evern, Haimar und Dolgen.

Mit dem Ortsrat hat der Oersbürgermeister kürzlich eine Ortsbegehung mit dem Fahrrad unternommen und sich dabei die Schäden angeschaut. Schlimm sehe es vor allem am westlichen Ortseingang aus. Lastwagen hätten auf der Kreisstraße 136 mitunter die Kanalabdeckungen nach unten gedrückt und die Gossen beschädigt. 

Haarstrich hat sogar mit dem Lineal nachgemessen. „Ein Gulli liegt jetzt sogar vier Zentimeter tiefer“, sagt er.  Für Autofahrer würde dies vermutlich noch kein großes Problem darstellen. „Aber wenn man da mit dem Fahrrad drüberfährt, kann das eine böse Stplperfalle werden“, ist sich der Ortsbürgermeister sicher.

In Evern hat der starke Umleitungsverkehr ebenfalls Spuren hinterlassen. Auf der Alten Heerstraße hätten Lastwagen Bordsteinkanten eingedrückt. Haarstrich ist jedoch optimistisch. „Ich gehe davon aus, dass die Stadt da überall nachbessert“, sagt er.

 

Von Katja Eggers

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