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Sehnde Müllinger fordern Tempo 30 für Ortsdurchfahrt
Aus der Region Region Hannover Sehnde Müllinger fordern Tempo 30 für Ortsdurchfahrt
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00:42 26.03.2018
Karl-Heinz Grun, Ortsbürgermeister von Müllingen-Wirringen (Mitte) und sein Stellvertreter Jan Christoph Liehe (links) überreichen Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke eine Liste mit 270 Unterschriften. Quelle: Katja Eggers
Müllingen

 Der Ortsrat Müllingen-Wirringen und Anwohner der beiden Orte fordern, dass in der Ortsdurchfahrt Müllingen wieder eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde eingeführt wird. Um die Forderung zu untermauern, haben Karl-Heinz Grun, Ortsbürgermeister von Müllingen-Wirringen, und sein Stellvertreter Jan Christoph Liehe am Freitag eine neunseitige Liste mit 270 Unterschriften an Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke übergeben. „So gut wie jeder erwachsene Müllinger hat unterschrieben, dazu kommen noch etwa zehn Wirringer“, erklärte Grun bei der Unterschriftenübergabe im Sehnder Rathaus. 

Die Müllinger wünschen sich nichts Neues. Denn bis  zu ihrer Sanierung im Jahr 2011 herrschte auf der Müllinger Straße bereits Tempo 30. Um für den Ausbau der Regionsstraße Zuschüsse vom Land zu bekommen, wurde die Geschwindigkeitsbegerenzung seinerzeit jedoch aufgehoben, es galt fortan Tempo 50.  „Eigentlich hatte uns die Region damals versprochen, dass wir nach der Sanierung wieder Tempo 30 bekommen, aber das ist bis heute nicht passiert“, sagte Grun.

Die Müllinger fordern die Geschwindigkeitsbegrenzung, weil es in der schmalen und kurvenreichen Ortsdruchfahrt laut Grun fast täglich zu brenzligen Situationen kommt. Wenn sich an der schmalsten Stelle zwei Lastwagen oder Busse begegneten, würden viele wegen der überhöhten Geschwindigkeit auf den Bürgersteig ausweichen. „Wir möchten uns nicht vorstellen, was passiert, wenn sich zu diesem Zeitpunkt Kinder oder andere Personen dort befinden“, sagte Grun.

Entgegen der Information der Unteren Verkehrsbehörde der Stadt sei es wegen der erhöhten Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt durchaus zu mehreren Unfällen gekommen. Vier seien dem Ortsrat bekannt, drei seien zudem von den Beteiligten ohne Polizei geregelt worden.

Grun und Liehe führten zudem an, dass bei einer Verkehrszählung im Jahr 2014 innerhalb von sieben Tagen 70.000 Fahrzeuge gezählt wurden. „Diese erhöhte Lärmbelästigung ist vor allem in den Nachtstunden eine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner“, betonte Liehe.

Die Müllinger hoffen nun auf die Unterstützung der Stadt. „Wir werden das prüfen“, sagte Lehrke. Über eine Tempodrosselung entscheide die Untere Verkehrsbehörde zusammen mit der Polizei und dem Straßenbaulastträger. „Die Unfallzahlen sind da schon mal ein wichtiges Kriterium“, sagte Lehrke.

Von Katja Eggers

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