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Sehnde Feuerwehren messen in Dolgen ihr Können
Aus der Region Region Hannover Sehnde Feuerwehren messen in Dolgen ihr Können
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00:29 08.06.2018
Vor dem Löschen müssen die Schläuche erstmal möglichst schnell gekuppelt werden. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
Dolgen

Wenn Ortsfeuerwehren nicht im Einsatz sind, dann üben sie. Oder sie verbinden bei Wettbewerben handwerkliches Geschick und die Abstimmung im Team mit dem Austausch über die Ortschaften hinweg. Genau darum ging auch bei den Traditionswettbewerben der Stadtfeuerwehren Sehnde am Sonnabend. Ausgetragen wurde der Stadtwettkampf laut Feuerwehrsprecher Chris Rühmkorf zum dritten Mal: „Es ist der Nachfolgewettbewerb des Heinrich-Hüsig-Gedächtnispokals.“ Gastgeber war diesmal die Ortsfeuerwehr Dolgen. Stadtbrandmeister Jochen Köpfer betonte bei der Eröffnung, dass nicht nur die Wettkämpfe im Vordergrund stehen sollten, sondern auch das gesellige Miteinander und der Austausch unter den Ortsfeuerwehren.

Wasser marsch heißt es bei den Traditionswettbewerben der Stadtfeuerwehr Sehnde in Dolgen. Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde

Am Wettkampf beteiligten sich die Ortsfeuerwehren Dolgen, Bilm, Rethmar, Klein Lobke, Haimar, Müllingen/Wirringen, Ilten, Bolzum, Wehmingen, Bilm, Wassel, Evern und Sehnde. Letztere stelle sogar zwei Teams. Erstmals ging eine ortsübergreifende Gruppe an den Start, in der nur Frauen mitmischten. Alle teilnehmenden Gruppen mussten ausgehend von einer Wasserentnahmestelle eine B- und drei C-Schlauch-Leitungen verlegen. Laut Pressesprecher Rühmkorf ist das Kuppeln der Saugleitung unter Zeitdruck die wahre Herausforderung. Denn erst wenn die fertiggestellt ist, können – als Ersatz für das Löschen eines Brandes – Kanister per Wasserstrahl umgeworfen werden. Und erst, wenn die alle am Boden liegen, ist die Übung beendet.

Nicht alles lief dabei einwandfrei. Für eine ungewollte Erfrischung sorgte etwa die Gruppe Bilm, als sich ein Schlauch vom Verteiler abdrehte und für eine kalte Dusche sorgte. „Das kann schon mal passieren, wenn der Schlauch nicht ganz gerade ausgerollt ist und auf einmal viel Druck gegeben wird“, sagt Rühmkorf. In der Endabrechnung konnte sich die Gruppe aus Rethmar vor jener aus Klein Lobke und der aus Haimar durchsetzen.

Von Sandra Köhler

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