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Sehnde Wasser marsch bei der Sommerolympiade der Feuerwehr in Sehnde
Aus der Region Region Hannover Sehnde Wasser marsch bei der Sommerolympiade der Feuerwehr in Sehnde
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00:17 29.08.2018
Müssen möglichst viele Knoten schaffen: Teilnehmer der Kinderfeuerwehr Höver. Quelle: Maximilian Hett
Sehnde

 Die Wasserbombe fliegt durch die Luft, dann macht es ‚platsch’. Direkt vor den Füßen von Jeana platzt der Ballon und das Wasser spritzt umher. „Das ist nicht schlimm, es ist erfrischend“, sagt die Zehnjährige, die mit den Lösch-Löwen am vergangenen Sonnabend an der Sommerolympiade der Feuerwehr Sehnde teilnimmt.

Mehr als 100 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 16 Jahren treten in 16 Spielen gegeneinander an. Die Bandbreite der Spiele reicht von allgemeinen Sommerspielen wie dem Bauen und Werfen von Wasserbomben in einer bestimmten Zeit über Torwandschießen bis hin zu Aufgaben mit einem starken Bezug zur Feuerwehr. Dazu gehört beispielsweise das Schlauchflechten: Hierbei müssen die Teilnehmer innerhalb einer bestimmten Zeit 15 Flechtungen bei den Kindern beziehungsweise 20 bei den Jugendlichen in einen Feuerwehrschlauch bringen. Und an der Station 9 mit dem Titel „Standrohr“ sollen möglichst viele Teile an einen Hydranten angeschlossen werden.

So ist es richtig: Die Teilnehmer der Kinderfeuerwehr Höver haben die Teile komplett an den Hydranten angeschlossen. Quelle: Maximilian Hett

Bei allen Stationen sammeln die Teilnehmer Punkte. Entweder, indem sie die Aufgabe möglichst schnell lösen, oder indem sie etwas möglichst viel in der vorgegebenen Zeit schaffen. 19 Gruppen nahmen an der Olympiade teil. Neben der Jugendfeuerwehr aus Sehnde kommen die Teilnehmer beispielsweise aus Bilm, Rethmar und Ilten.

Ein paar Meter weiter knallt es dauernd. „Wir haben Luftballons mit einem Faden an den Rücken gebunden. Die müssen wir zerplatzen, ohne die Hände und Füße kaputt machen“, erzählt die 13-Jährige Hanna. „Das ist nicht einfach, macht aber Spaß“, sagt die Teilnehmerin der Jugendfeuerwehr Sehnde. Um die Ballons platzen zu lassen, stoßen sich die Jugendlichen mit den Rücken aneinander oder beißen in die Ballons. Obwohl Hanna schon seit sechs Jahren dabei ist, freut sie sich immer wieder auf das Ereignis: „Das ist immer wieder toll“, sagt sie. Dann muss sie weiter, die nächste Station für ihre Gruppe ruft.

Die Kinder- und Jugendolympiade findet alle zwei Jahre statt, zuletzt hatte das Team der Feuerwehr Sehnde die Olympiade gewonnen. Daher, so sagen es die Regeln, war diese mit der Organisation für die diesjährige Olympiade an der Reihe. „Wir haben uns ein paar Mal dafür getroffen“, erzählt Organisator Dennis Kraft, Jugendwart bei der Feuerwehr Sehnde. Ein bis zwei Spiele habe man dabei aus dem vergangenen Turnier übernommen. „Ansonsten haben wir im Internet geschaut, die meisten haben wir uns selbst ausgedacht.“ Wichtig sei hierbei gewesen, die Wettkämpfe vorher zu testen. „Natürlich mussten wir schauen, ob sie für die Kinder überhaupt machbar sind.“

Noch sind die Ballons nicht geplatzt. Quelle: Maximilian Hett

Am Abend stehen dann endlich die Sieger fest: Bei der Kinderfeuerwehr gewinnt die Gruppe Sehnde 1 vor Ilten und Müllingen-Wirringen. Bei der Jugendfeuerwehr gehen die Bilmer als Sieger des Tages nach Hause und werden die nächste Olympiade in zwei Jahren ausrichten. Für den zweiten (Rethmar 1) und dritten Platz (Sehnde 1) gibt es einen Pokal, und auch die anderen Teilnehmer werden bedacht: Sie bekommen eine Box mit Süßigkeiten. Am Ende geht es vor allem um den Gemeinschaftsgedanken – und das ist bei der Veranstaltung auf jeden Fall gelungen.

Von Maximilian Hett

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