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Springe Das Eschentriebsterben hält an
Aus der Region Region Hannover Springe Das Eschentriebsterben hält an
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00:34 24.03.2018
Otto Pieper (v.l.) und Helmut Jordine bekommen Geschenkkörbe als Dank für ihren langjährigen Einsatz im Vorstand. Quelle: Foto: privat
Holtensen

Die Eschen in Holtensen sterben ab: Sogar die jüngeren Laubbäume seien bereits betroffen. Die Forstgenossenschaft muss jetzt mit Neuanpflanzungen gegensteuern, um das Überleben der Baumart zu sichern. So wurde auch mit anderen Baumarten, etwa Buchen oder Douglasien, wieder aufgeforstet, berichtet der Vorsitzende Helmut Jordine. „Da es keine Bekämpfungsmöglichkeit gibt, bleibt abzuwarten, wie die Natur sich selbst hilft.“ Die Eschen werden derzeit durch einen Pilz massiv in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt. Ein Gegenmittel gibt es nicht. „Die abgestorbenen Bäume müssen entnommen werden und können, wenn überhaupt, nur als Brennholz verwertet werden.“

Ebenfalls nur als Brennholz nutzbar sind die zahlreichen Bäume, die dem Sturm zum Opfer gefallen sind, sagt Jordine. Der starke Wind hatte gleich mehrere Bäume zu Fall gebracht. Dafür habe der vorgesehene Holzeinschlag stattgefunden. Das sogenannte Deputatholz, also Holz zu vergünstigten Konditionen, für die Forstgenossen wird aufgearbeitet und in den kommenden Wochen verlost, konnte Jordine den Mitgliedern während der Jahresversammlung mitteilen.

Ehrung der Verdienten

Höhepunkt der Sitzung war die Ehrung der langjährigen Vorstandsmitglieder Otto Pieper, der seit 31 Jahren stellvertretender Vorsitzender ist, und Helmut Jordine, seit 1992 im Vorstand tätig und ab 1995 bis heute Vorsitzender der Forstgenossenschaft.

Die Laudatio hielt Vorstandsmitglied Heinrich Freimannn. Natürlich durften bei den beiden Ehrungen auch die Geschenke nicht fehlen: Die nachhaltig hergestellten Präsentkörbe aus dem eigenen Wald können Pieper und Jordine nach dem Verzehr des Inhaltes als Blumenschalen weiter verwenden.

Von Saskia Helmbrecht