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Springe Das Wisentgehege in Springe feiert das Hubertusfest
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18:51 24.10.2018
Auf dem Hubertusfest im Wisentgehege gibt es rund 80 Buden zu Natur und Naturschutz, mit Kunsthandwerk und Kulinarischem. Jagdhornbläser zeigen ihr Können und am Sonntag findet die ökumenische Messe im Freien statt. Quelle: Foto: Hennig
Alvesrode

Wenn es am Wochenende regnet, wird sich Thomas Hennig nicht über schlechtes Wetter beschweren. „Sonne wäre schon schön,“ sagt der Chef des Wisentgeheges, während hinter ihm die ersten Stände fürs Hubertusfest aufgebaut werden, „aber alles außer Sturm geht in Ordnung.“ Orkanartige Böen hatten im vergangenen Jahr für einen Komplettausfall der Großveranstaltung gesorgt. Es kann an diesem Sonnabend und Sonntag also nur besser werden.

Mehr als 80 Aussteller rund um die Themen Natur und Naturschutz, dazu Kunsthandwerker, Aktionsstände, Jagdhornbläser und die große Wildbretverlosung werden am Wochenende Massen in den Springer Tierpark ziehen. 10 000 Besucher sind die Zielvorgabe für die 35. Auflage des Hubertusfestes. Das Event wird zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich (der Schutzheilige der Jäger) ausgerichtet und ist in diesem Jahr auch aus einem anderen Grund etwas Besonderes: Der 90-tägige Jubiläumsmarathon rund um den 90. Geburtstag des Wisentgeheges endet.

Die Stände sind über das gesamte Gelände verteilt. Die Aktionen richten sich an Erwachsene ebenso wie an Kinder. Natürlich gibt es Wild, aber auch Reibekuchen und die beliebten „Brad’n Klüten“ der Springer Landfrauen. Höhepunkt ist die ökumenische Hubertusmesse am Sonntag um 12 Uhr – ein Freiluftgottesdienst auf dem Duellplatz mit Parforcehörnern.

Wer auf die Messe verzichten möchte, dem rät Hennig, lieber am Sonnabend zu kommen: „Da ist alles etwas entspannter. Das fängt bei der Anreise und der Parkplatzsuche an und macht sich auch auf dem Gelände bemerkbar.“ Ist das Wetter an beiden Tagen ähnlich, kommen erfahrungsgemäß ein Drittel der Gäste am Sonnabend und zwei Drittel am Sonntag.

Seit der Geburtsstunde des Hubertusfestes im Jahr 1984 gehören die Jägerschaft Springe, der Imker Joachim Brendel und die Familie Herfort (Partyservice) zu den aktiven Teilnehmern. „Anfangs war das ein Fest mit familiärem Charakter und unter 20 Ständen“, erinnert sich Hennig. Mittlerweile beteiligen sich auch Service-Clubs, der Naturschutzbund, der BUND und die Wildtier- und Artenschutzstation. Und die üblichen Besuchermagneten wie die Flugschauen, Wolfspräsentationen und das Rentiercamp gibt es auch: Wer an diesem Wochenende kommt, erlebt das übliche Wisentgehege-Programm – nur eben in der Super-Premium-Version.

Das Hubertusfest beginnt sowohl am Sonnabend als auch am Sonntag, 27. und 28. Oktober, um 10 Uhr; Einlass ist bereits ab 8.30 Uhr. Die Wildbret-Verlosung an der Köhlerhütte startet täglich um 16 Uhr. Es gelten die üblichen Eintrittspreise: Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder 8 Euro. Das Familienticket kostet 33 Euro (inklusive zwei Kindern und plus drei Euro für jedes weitere Kind).

Wilde Rabatte zur Wintersaison 

Am 1. November beginntim Wisentgehege die Wintersaison. Die offiziellen Besuchszeiten sind dann nur noch von 9 bis 16 Uhr. Wer eine Jahreskarte kaufen möchte, sollte das aber bis zum 31. Oktober tun: Die Preise sind derzeit deutlich reduziert. Erwachsene zahlen zum Beispiel nur 30 statt 40 Euro.

 

 

 

Von Marita Scheffler