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Springe Das ist die neue Kunstreihe des Vereins Artelib
Aus der Region Region Hannover Springe Das ist die neue Kunstreihe des Vereins Artelib
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00:33 22.04.2018
Ganz in Rot: ein Teil des Diptychons „Maison“ von Susanne Riemann.
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Springe

Mit einem neuen Veranstaltungsformat möchte der Kunstverein Artelib das Petersche Haus als Ausstellungsfläche noch attraktiver für eine breitere Öffentlichkeit machen: Unter der Überschrift „Art und Apéro“ sollen besonders jüngere Kunstfreunde mobilisiert werden zu kommen. Die Idee: Kunst wird im lockerem Rahmen mit einem Getränk präsentiert und soll dadurch zum Gesprächsthema werden. Die Pilotveranstaltung findet bereits am Sonnabend, 20. April, statt – mit einem prominenten Gast.

Dass Susanne Riemann die Schwester der berühmten Schauspielerin Katja Riemann ist, macht sie nicht gern zum Thema: Immerhin gehe es ihr um die Kunst – und nicht um ihren Status als Schwester einer Prominenten, stellt die Künstlerin klar.

Erste Ausstellungen ihrer Werke zeigte die gelernte Kunstpädagogin bereits 1976. Es folgten Ausstellungen in Bremen, Cuxhaven, Kassel, Baden-Baden, Hannover – und nun eben auch im Pertersschen Haus in Springe. Dort sind Riemanns Werke bereits seit Mitte April zu sehen. Weil die Vernissage sehr gut besucht war, wird die Künstlerin bei „Art und Apéro“ am Sonnabend aber gleich noch einmal eine Einführung halten.

Riemann zeigt ihre Serie „Re-Kreationen“. Dahinter verbirgt sich die Idee, alte Kunstwerke, vorwiegend aus der Zeit der Renaissance, neu zu kreieren und dem Geheimnis und der Faszination dieser Kunstwerke auf die Spur zu kommen. „Ich betreibe also eine Art künstlerische Forschung mit der Fragestellung, warum wir über Jahrhunderte hinweg diese Bilder schön und interessant finden“, sagt Riemann über ihre Arbeit.

Thorsten Kahlert, der die Idee zu dem neuen Veranstaltungsformat hatte, verspricht auch ein Novum auf der gastronomischen Seite: „Artelib wird französischen Roséwein ausschenken“, kündigt er an. Die Veranstaltung beginnt am Sonnabend, 20. April, um 19 Uhr im Petersschen Haus, Am Markt 1.

Von Ralf T. Mischer

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