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Springe Kulturheim-Streit: Züchter wehren sich
Aus der Region Region Hannover Springe Kulturheim-Streit: Züchter wehren sich
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00:33 28.03.2018
Das Kulturheim wird von den Kaninchenfreunden, dem Spielmannszug und den Kaninchenzüchtern betrieben. Die Vorwürfe von schlechten Terminabsprachen seien längst geklärt, sagt Axel Möller (Mitte). Quelle: Fotos
Springe

Die Kaninchenzüchter wehren sich gegen die Aussagen der Geflügelzüchter, die Zusammenarbeit im Kulturheim laufe nicht rund. Die vom Vorsitzenden Klaus Poppelreuter angesprochenen Terminprobleme seien bereits Anfang des Jahres aus dem Weg geräumt worden, betonte jetzt der Vorsitzende der Kaninchenzüchter, Axel Möller. Die Zusammenarbeit der drei Gesellschafter des Kulturheims laufe auf seiner Sicht gut.

Poppelreuter bemängelte nicht nur die Auseinandersetzung um die Nutzung der Einrichtung, sondern auch um die mangelnde Bereitschaft anderer, bei Arbeitseinsätzen mit anzupacken.

Helfer fehlen

Mit diesem Problem kämpft auch der Kaninchenzuchtverein Springe F122: Möller ärgert sich über die interne Arbeitsaufteilung während verschiedener Veranstaltungen. So hätten Mitglieder kurzfristig abgesagt, bei Events mitzuhelfen. Eine Konsequenz daraus hat der Verein jetzt gezogen. Die Kaninchenzüchter werden nicht am Tag der Vereine am 6. Mai teilnehmen – es fehlt schlicht an Helfern für den Stand und den Aufbau.

Gut gelaufen sei hingegen der Ostermarkt am 11. März im Kulturheim, waren sich die Vereinsmitglieder während ihrer Versammlung am Freitagabend einig.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm des Vereins: Bossa Lehling wurde Züchterin des Jahres 2017 und Deutsche Meisterin. Die Landes- und Kreisnadel jeweils in Gold erhielt der Vorsitzende des Vereins, Axel Möller, und Marlies Lüdtke, ebenfalls vom F122, wurde Landesmeisterin in der Handarbeits- und Kreativgruppe. 

Von Dominic Echner