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Springe Mehr als 10.000 Besucher beim Hubertusfest
Aus der Region Region Hannover Springe Mehr als 10.000 Besucher beim Hubertusfest
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19:19 28.10.2018
Die Rentiere gehören zu den neuen Besucherlieblingen im Tierpark. „Juri ist der Zahmste von allen“, erklärt Pflegerin Janine Güse den Gästen. Quelle: Patricia Szabo
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10 300 Gäste beim Hubertusfest – damit kann Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig schon jetzt sicher sein, dass er Ende Dezember einen Besucher-Jahresrekord vermelden kann. Den hatte der offenbar immer beliebter werdende Springer Tierpark schon im vergangenen Jahr nur deshalb verfehlt, weil kurz vor dem Hubertusfest orkanartige Böen aufkamen und das besucherstärkste Fest des Wildparks abgesagt werden musste.

Das Hubertusfest war zeitgleich das Finale der 90 wilden Tage, mit denen das Wisentgehege sein 90-jähriges Bestehen gefeiert hat. Die kleinen Regenschauer am Sonnabend und Sonntag ließen Hennig unberührt. „Alles gut“, erklärte er. Die Organisation und der Ablauf der 35. Auflage hätten problemlos geklappt. Obwohl es hinter den Kulissen viel zu tun gebe, „sind alle entspannt“.

Eine Stimmung, die ihm etliche Aussteller und Besucher bestätigten: Das weitläufige Wisentgehege sei selbst dann noch ein Ort der Ruhe, wenn Tausende Besucher zusammenträfen. Die Schlangen an den 78 Ständen, die Vereine, Verbände, Kunsthandwerker und Betriebe aufgebaut hatten, blieben selbst zu den Stoßzeiten überschaubar.

Vier Standbeschicker waren spontan nicht erschienen. Hennig, seine Mitarbeiter und die Freunde des Wisentgeheges hatten in der Kürze der Zeit keine Möglichkeit, Nachrücker zu verständigen. Die Lücken fielen allerdings höchstens Stammbesuchern des Festes auf.

Am wettertechnisch etwas gemütlicheren Sonnabend kamen 4300 Personen in den Tierpark, am Sonntag waren es 6000. Das ist ein gutes, aber kein herausragendes Ergebnis. Trotzdem läuft alles auf einen Jahresrekord hinaus: „Unsere 90 Jubiläumstage sind genau in die Warmwetterphase gefallen. Jede unserer Sonderveranstaltungen hat funktioniert“, sagt Hennig. In Erinnerung bleiben wird ihm vor allem der Auftakt, als Besucher an der Kasse den historischen Tiefpreis von 90 Cent zahlten. „Da sind so viele glückliche Menschen gekommen, die sich den Eintritt sonst nicht leisten können“, sagt Hennig. Er möchte die Aktion in den Sommerferien 2019 wiederholen – dann für einen Euro.

Von Marita Scheffler und Patricia Szabo