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Stadt Wunstorf 365 Tage bis zum A-400 M
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf 365 Tage bis zum A-400 M
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00:17 03.11.2013
Vor kurzem noch Richtfest, jetzt ist die Front der neuen Instandsetzungshalle bereits erkennbar. Quelle: pr.
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Wunstorf

Der Kommodore des Lufttransportgeschwaders 62, Guido Henrich, freut sich schon jetzt auf die Zukunft seines Geschwaders: „Nach Abschluss aller Maßnahmen, wird Wunstorf zu den modernsten Militärflughäfen in Europa gehören.“
Mehr noch, die Umrüstung des Platzes zählt zu den größten Infrastrukturprojekten, die für die Luftwaffe jemals ausgeführt worden sind, erschwerend hinzu kommt, dass eine Zeit lang der Flugbetrieb mit der bisherigen Maschine, der Transall C-160, parallel geführt werden muss.
Doch der Countdown läuft: Im Laufe dieses Jahres werden auch der erste Teil der Abstellflächen für die neuen Maschinen verfügbar sein, der zweite Teil für den Rest der insgesamt 40 A-400 M, die in Wunstorf stationiert sein werden, soll 2016 fertig sein.

Das Richtfest für die erste Instandsetzungshalle ist bereits gefeiert, sie soll im Juni 2015 für die Wartung und Instandsetzung zur Verfügung stehen, eine zweite baugleiche Halle wird wohl im Juni 2017 eröffnet.

Sogar etwas früher als geplant, könnte die Feuerwache fertig gestellt sein, die regulär zum Ende diesen Jahres betriebsbereit sein soll.
Die gesamte, international nutzbare Ausbildungszentrum mit zwei satellitengestützten Simulatoren (betriebsbereit im März 2014) und einem Cargo-Hold-Trainer sowie Hörsälen, Lehrwerkstätten und Dockplätzen steht wohl bis Ende des kommenden Jahres zur Verfügung. In die Halle wird ein kompletter A-400 M als Schulungsflugzeug passen. Der neue Transporter weist eine Länge von 45,10 Metern und eine Flügelspannweite von 42,40 Metern auf.
Ein Unterkunftsgebäude ist fertiggestellt, die anderen sind im Laufe der Zeit bereits renoviert worden.
Abgerissen werden soll schließlich die große Halle, in der jetzt noch Transalls unterkommen. An ihrer Stelle entsteht eine große Wasch- und Wartungshalle, die zum Jahresende 2016 fertigstellt sein soll.
Die Zahl der Soldaten und Zivilangestellten soll sich nach Abschluss der Arbeiten von derzeit 1900 auf 2150 erhöhen.
Die Kostenschätzung für den auf rund sechs Jahre geplanten Umbau liegen bisher bei mehr als 400 Millionen Euro, das dürfte aber nicht der letzte Stand sein.

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