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Stadt Wunstorf Kritik im Ausschuss an Werbebeschränkungen
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Kritik im Ausschuss an Werbebeschränkungen
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00:29 11.06.2018
Mit einer Satzung will die Stadt auf behutsame Werbung in der Wunstorfer Kernstadt hinwirken - hier die Lange Straße. Quelle: Sven Sokoll
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Wunstorf

Gegen einige Bedenken aus Reihen der CDU und der AfD, die zu vier Enthaltungen führten, hat der Bauausschuss am Donnerstag die neue Gestaltungssatzung für Werbeanlagen in der Innenstadt gebilligt. Diese war entwickelt worden, um vor allem große Werbung in der Fußgängerzone und angrenzenden Straßen zu verhindern, die von nicht direkt ansässigen Betrieben stammt.

„Wenn man zu viel Werbung zulässt, gibt es eine Wechselwirkung zwischen den Geschäften, die auffallen wollen. Eine solche Eskalation bringt uns aber nichts“, sagt Wilhelm Bredthauer (SPD). Die CDU sieht auch Regelungsbedarf, warnt aber vor zu weitgehenden Beschränkungen. Sprecher Steffan Strulik schlug einige Lockerungen im Entwurf der Satzung vor, etwa was die zulässige Breite der Außenwerbung im Verhältnis zur Fassadenbreite angeht.

Stadtplaner Peter Pfadenhauer warnte allerdings davor, in die Detailregelungen für die fünf unterschiedlichen Zonen zu sehr einzugreifen, weil die Abstufungen mit Bedacht gewählt worden seien und sonst die ganze Satzung nicht mehr funktionieren könnte. Baureferatsleiter Robert Lehmann ergänzte, dass es bisher auch keine negativen Rückmeldungen von den Geschäften gebe.

Friedrichstraße Tempo 30, Veilchenweg beruhigt

Auch zwei Straßenausbauten haben die Politiker besprochen. Die Friedrichstraße in der Kernstadt, in der sich gerade vor ein paar Tagen wieder ein Loch aufgetan hat, soll nach dem Willen der Mehrheit eine Tempo-30-Zone mit einem Bürgersteig werden, der auf halber Strecke die Seite wechselt. So hatte es auch der Ortsrat beschlossen. Nicolai Balzer (CDU) kritisierte aber, dass die dafür geplante Aufpflasterung den Fußgängern eine falsche Sicherheit suggeriert und Lärm entsteht, wenn die Autoreifen auf die Kante aufprallen.

Für den Veilchenweg in Luthe schloss der Ausschuss sich sogar einstimmig dem Ortsratsvotum an. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Straße verkehrsberuhigt auszubauen, das erste Stück an der Einmündung Am Hüppefeld aber als Tempo-30-Abschnitt auszuweisen. Damit hätte rechts vor links gegolten, was den Verkehr auf Am Hüppefeld hätte abbremsen sollen. Dem wollten die Politiker sich aber nicht anschließen und strichen den Tempo-30-Abschnitt. Für den Platz in der Mitte des Veilchenwegs hatte die Verwaltung unterschiedliche Varianten vorgeschlagen, darunter eine mit unterschiedlichen Geräten, die ihn für einen Aufenthalt attraktiv machen. Jetzt werden aber Parkplätze und Grün untergebracht.

Von Sven Sokoll

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