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Stadt Wunstorf Baustellen in Wunstorf und Luthe überschneiden sich
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Baustellen in Wunstorf und Luthe überschneiden sich
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00:18 01.07.2018
An der Nienburger Straße in Luthe sind aktuell Gehweg und Gosse in Arbeit. Quelle: Kathrin Götze
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Wunstorf/Luthe

Wer aus Großenheidorn oder Klein Heidorn zur Autobahn 2 will, muss sich neue Wege suchen: In Kürze wird die Klein Heidorner Straße (K 331) vom Ortseingang Wunstorf aus erneuert. Ab Montag, 9. Juli, passiert das unter Vollsperrung. Weil die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Luthe (Nienburger Straße, K 344) deutlich länger andauern als geplant, fällt diese Alternative weg. Die beste Umleitungsstrecke führt nun über Frachtweg, Blumenauer Straße und Luther Weg zur B 441.

„Das ist unglücklich gelaufen“, sagt Stadtsprecher Alexander Stockum. Beide Baustellen sind von der Region Hannover geplant, doch die Stadt ist als Verkehrsbehörde zuständig für die notwendigen Absperrungen und Umleitungen, hat in Luthe außerdem Kanalarbeiten und Gehweg-Erneuerung finanziert. Ursprünglich sei ausgemacht gewesen, dass die Baustelle in Luthe bis zum Ferienbeginn abgeschlossen sein sollte. Die Klein Heidorner Straße könne nämlich wegen des Schulbusverkehrs nur während der Ferien ohne allzu große Probleme gesperrt werden.

Doch die Bauarbeiten in Luthe zogen sich, nachdem sie schon verspätet begonnen hatten. Aktuell sei der 9. September als Schlussdatum im Gespräch, sagt Stockum. Bis vor Kurzem habe man noch mit dem 31. Juli gerechnet. Für die Verzögerungen gebe es verschiedene Gründe, etwa Hausanschlüsse, die wider Erwarten doch erneuert werden mussten. „Es gibt immer viel Unerwartetes. Und die Firmen sind stark ausgelastet.“

Das zeigt sich auch schon an der Klein Heidorner Straße: Der Bau dort sollte schon seit einigen Tagen in Gang sein, zunächst sollen die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Auf Nachfrage hat Stockum am Donnerstag erfahren, dass die Firma nun am Freitag das Material anliefern will, um am Montag, 2. Juli, mit dem Bau zu beginnen. „Es gab Verzögerungen bei der vorherigen Baustelle“, erläutert Stockum.

Er hoffe, dass trotzdem der weitere Zeitplan eingehalten werden kann. Der sieht so aus: Ab dem 9. Juli wird die Einmündung Neustädter Straße (B442) saniert, ab 23. Juli soll dann auch noch die Fahrbahn der B 442 bis zur Bahnquerung erneuert werden – dafür muss voll gesperrt werden, daher hoffe man, dass bis zum Beginn des neuen Schuljahres am 9. August dieser Abschnitt fertig ist, sagt Stockum. Im Anschluss wird die Fahrbahn der K 331 bis Ortseingang erneuert, man hoffe, dann mit halbseitigen Sperrungen auszukommen, so Stockum weiter.

An den Markierungen gibt es einige Änderungen: Auf der Fahrbahn der Klein Heidorner Straße wird stadteinwärts ein Fahrrad-Schutzstreifen markiert, wie Regionssprecher Klaus Abelmann erläutert, die B 442 bekommt wieder Fahrradstreifen auf beiden Seiten. Der Zebrastreifen an der Klein Heidorner Straße soll dann etwas weiter gen Norden verlegt werden: „Dann landen Autofahrer, die von der Neustädter Straße einbiegen, nicht sofort darauf“, sagt der Stadtsprecher.

Das Bauende ist für den Herbst vorgesehen, die Baukosten liegen bei insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Von Kathrin Götze

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