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Bundeswehr: Dienstleister specken ab

Wunstorf / Bundeswehr Bundeswehr: Dienstleister specken ab

Die Reform der Bundeswehr schlägt auf das Dienstleistungszentrum in Wunstorf durch. In den nächsten Jahren werden etliche Arbeitsplätze verloren gehen.

Wunstorf (at). Der Vizepräsident der Wehrbereichsverwaltung Nord, Gerald Koch, absolvierte am Dienstag einen Routinebesuch beim Wunstorfer Bundeswehr-Dienstleistungszentrum. So routinemäßig wie in den vergangenen Jahren war der Besuch nicht. Die Wehrbereichsverwaltung wird im nächsten Jahr aufgelöst. Koch erläuterte die Veränderungen, auf die sich die Bundeswehrverwalter einstellen müssen. Zunächst gibt es mit dem Wegfall der Wehrbereichsverwaltungen neue vorgesetzte Behörden.

Die Verwaltung der Bundeswehr wird nicht mehr regional geregelt, sondern bundesweit zentralisiert. Dazu werden Fachsparten gegründet. Das hat zur Folge, dass die Wunstorfer Dienststelle künftig drei fachlich orientierte vorgesetzte Behörden hat. Koch machte klar, dass die am Dänenberg ansässige Verwaltung eine sichere Dienststelle sei. Geschlossen werde sie nicht. Wohl aber muss sie Aufgaben abgeben. Dazu gehört die Planung und Abrechnung für neun Bundeswehrküchen. Die wird künftig bundesweit von Oldenburg aus geregelt.

Zudem seien wegen der Bundeswehrreform weniger Soldaten zu verwalten. Wie viele Jobs verloren gehen und in welchem Zeitraum das passiert, darüber könne er noch keine Angaben machen, sagte Koch. Christine Rhein, Leiterin des Zentrums, sagte, dass unter anderem die Ausbildungsplätze erhalten werden.

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