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Stadt Wunstorf DLRG wird mit Ortspreis Wunstorf geehrt
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf DLRG wird mit Ortspreis Wunstorf geehrt
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00:18 10.12.2018
Reinhard Selzer, Vorsitzender der DLRG Wunstorf (von links), nimmt den Ortspreis von Laudator Martin Pavel und Ortsbürgermeister Thomas Silbermann entgegen. Quelle: Albert Tugendheim
Wunstorf

Die 310 Mitglieder starke Ortsgruppe Wunstorf der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hat am Freitagabend den Ortspreis des Ortsrates verliehen bekommen. Stellvertretend nahm der Vorsitzende der Gruppe, Reinhard Selzer, den Preis entgegen. Ortsratsherr Martin Pavel (CDU) würdigte die ehrenamtliche Arbeit der Wunstorfer DLRG als sehr wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Wasser. Zugleich sei die Gruppe mit ihrem vielfältigen Engagement tief in Wunstorf verwurzelt.

Schwimmlernkurse für Kinder, Jugendliche und neuerdings auch Erwachsene, Ausbildung von Rettungsschwimmern, Beteiligung an Aufsichten etwa bei Spielenachmittagen, Sicherungsdienste und Bereitstellung von Helfern für den Katastrophenschutz: Die DLRG leistet viele ehrenamtliche Beiträge für die Menschen.

Pavel berichtete am Freitagabend bei der Preisverleihung in der Abtei, dass die Bedingungen für die DLRG in jüngerer Zeit schlechter geworden seien. Er nannte zwei Projekte, für die er ausdrücklich der Ortsgruppe Hilfe versprach. Bei der Suche nach einem neuen Standort für ein Vereinsheim wolle die Politik behilflich sein.

Noch nutzt die DLRG ein Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Freibades an der Amtsstraße. Da dieses Gelände in der Zukunft anders genutzt werden soll, ist Selzer auf der Suche. Pavel nannte als realistische Alternative ein Grundstück in der Barne zwischen den Heimen von Schützengesellschaft und Jägercorps.

Der Vorsitzende der DLRG Wunstorf, Reinhard Selzer, freut sich über die Auszeichnung mit dem Ortspreis. Quelle: Albert Tugendheim

Selzer wollte sich im Gespräch dazu nicht einlassen, er sagte, es seien bisher verschiedene Möglichkeiten geprüft und verworfen worden. Die Gruppe benötigt Platz, weil sie für ihre diversen Einsätze viel Material vorhalten muss. „Aber wir laufen nicht protestierend durch die Stadt“, sagte Selzer. Der Vorsitzende ist eben kein Mann der großen Reden, eher ein Macher.

Für das Training der Schwimmer in 20 Gruppen haben die Mitglieder einen detaillierten Plan aufgestellt. Selzer lobte im Gespräch die Arbeit des Trainerstabes als professionell.

Ein anderes Problem ist aber: Für ihre Kurse und für das Training im Wasser hat die DLRG zu wenig Platz. „Die Bahnen sind voll“, so umschrieb es Selzer. Als Beispiel nannte er die Schwimmkurse für Kinder: „Dafür haben wir eine Warteliste bis Herbst 2020.“ CDU-Mann Pavel stieg auch auf dieses Problem ein. „Durch die Umstrukturierung seitens der Bäderbetriebe steht der DLRG seit September 2014 nur noch ein Drittel des Hallenbades für das Training zur Verfügung.

Während dieses Trainings findet auf dem Nachbardrittel der Wasserfläche gleichzeitig die Wassergymnastik der Bäderbetriebe statt. Hierfür wird die Halle mit lauter Musik beschallt, so dass die Ausbildung der Kinder aktuell nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann“, so formulierte der Politiker in seinem Redemanuskript. Er kündigte Konsequenzen an: Es müsse in das Hallenbad investiert werden. „Wir müssen separate Räume für den Schwimmsport und die Ausbildung einerseits und die medizinischen und therapeutischen Anwendungen anderseits vorhalten“, forderte er.

Vielleicht ja gute Aussichten für die DLRG. Zumindest aber ist die Preisverleihung auch am Sonnabend zusätzlicher Grund zum Feiern: Dann gibt es im alten Heim die Weihnachtsfeier.

Von Albert Tugendheim

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