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Stadt Wunstorf Eltern wollen Realschule nicht eher beenden
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Eltern wollen Realschule nicht eher beenden
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00:15 01.06.2017
Von Sven Sokoll
An der Graf-Wilhelm-Schule wird es 2020 die letzte Entlassungsfeier geben. Quelle: Tugendheim
Steinhude

Während der Hauptschul-Zweig schon vor dem Ende stand, hatte der Rat wegen sinkender Schülerzahlen beschlossen, dass die Graf-Wilhelm-Schule ab 2015 auch keine neuen Realschüler mehr aufnehmen durfte. Wer dort bereits eingeschult worden war, durfte an der Schule aber noch bis zu seinem regulären Ende lernen. Somit besuchen derzeit noch Realschüler der Jahrgänge 7 bis 10 die Schule.

Anfang des Jahres ist dann eine Diskussion darüber aufgekommen, ob es bei immer weniger Schülern an der Schule nicht irgendwann zu aufwendig wird, die Unterrichtsversorgung sicher zu stellen. Immer mehr Fachlehrer müssen zwischen unterschiedlichen Schulen pendeln. Während beim Auslaufen der Scharnhorstschule viele Lehrkräfte auch an der Evangelischen IGS im gleichen Gebäude gearbeitet haben, ist diese Option in Steinhude schwieriger. Dort ist nur noch das Gymnasium angesiedelt, das vor einem Jahr zur Außenstelle des Hölty-Gymnasiums geworden ist.

Bei einem Informationsabend machten Vertreter der Stadt deutlich, dass sie ein früheres Ende der Schule gegenüber der Landesschulbehörde aber nur betreiben wollen, wenn die Eltern sich mit großer Mehrheit dafür aussprechen. Von 69 befragten Eltern aus dem siebten und achten Jahrgang wollen aber 43, dass ihr Kind bis zum Ende der zehnten Klasse in der Graf-Wilhelm-Schule bleiben kann. Der Rest begrüßt ein früheres Ende oder lässt sein Kind auf eigene Faust schon früher auf eine andere Schule wechseln.

Im neunten Jahrgang war die Ablehnung noch eindeutiger. Nun setzen die Elternvertreter auf ein reguläres Ende mit so ordentlichen Bedingungen für den Unterricht, dass alle ihre Abschlüsse machen können. "Der Umstand der Schulschließung ist für alle schwer. Da es kein Konzept für die Umsetzung gibt, hofft der Elternrat auf starke Zusammenarbeit mit der Landesschulbehörde und der Stadt Wunstorf", sagte Desch.

Der Erste Stadtrat Carsten Piellusch hatte kürzlich berichtet, dass die Stadt sich derzeit noch keine Gedanken über die Nachnutzung des Schulzentrums macht. Er hält es für wahrscheinlich, dass die Außenstelle des Gymnasiums bis 2021 bestehen bleibt. Wo jetzt schon Räume nicht mehr benötigt werden, könnten sie nach Absprache auch von anderen Gruppen genutzt werden.

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