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Stadt Wunstorf Eberhardt kündigt Pause beim Straßenausbau an
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf Eberhardt kündigt Pause beim Straßenausbau an
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00:42 25.04.2018
Beim Frühjahrsempfang begrüßen der Vorsitzende Andreas Lange (von rechts) und sein Stellvertreter Heinz-Gerhard Kück den Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner und Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt im TSV-Heim. Quelle: Rita Nandy
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Luthe

 Beim Frühjahrsempfang der Luther CDU am Sonntagmorgen im TSV-Heim wurde auch über Straßenausbau gesprochen. Der Vorsitzende Andreas Lange und sein Stellvertreter Heinz-Gerhard Kück  begrüssten Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, den Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner sowie den neuen Staatsminister im Kanzleramt Hendrik Hoppenstedt. 

Bei diesen Worten dürften einige Luther Eigenheimbesitzer Hoffnung schöpfen. Eberhardt kündigte an, dass über eine Pause bei den Straßenbauarbeiten ab dem nächsten Jahr nachgedacht werde. Grund sind zum einen die hohen Preise sowie die Überlastung der Mitarbeiter der Tiefbauabteilung. Auch der Kreiselbau an der Adolf-Oesterheld-Straße/ Albert-Einstein-Straße soll verschoben werden. Mehr Geld in der Stadtkasse verspricht er sich von einer Änderung der Grundsteuer. „Meine persönliche Idee ist, mit den Mehreinnahmen dann den Straßenausbau zu finanzieren.“

Der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner sieht die Gefahr, dass sich dann die Debatte mit den Anwohnern in die entgegengesetzte Richtung entwickeln könnte. „Jetzt wird darauf gedrängt, dass nicht zuviel gemacht wird“, sagt Lechner. Sind die Anwohner nicht mehr direkt an den Kosten beteiligt, „kann es teuer werden“. Hingegen sollen die Stundungsmöglichkeiten geändert werden. Zahlt ein Anwohner später, werden derzeit sechs Prozent Zinsen fällig. Beiträge sollen künftig bis zu 25 Jahren zinsfrei gestundet werden. „Das wollen wir möglichst im Juni beschließen“, kündigt Lechner an.

Beim Ausbau der Straßen rund um die Dorfkirche habe er erfolglos „verzweifelt nach Förderprogrammen gesucht“, sagte Lechner. Die Luther CDU fordert, den Charakter mit Kopfsteinpflaster zu erhalten. Die erhöhten Kosten sollen aber nicht nur von den Anliegern getragen werden. Applaus erntete Heinz-Gerhard Kück für seine Aussage: „Genauso wie es machbar war, in der Kernstadt den Alten Markt und den Platz vor der Stadtkirche unter Einsatz von Etatmitteln repräsentativ zu gestalten, muss dies in Luthe auch möglich sein.“ Über die Neugestaltung der Feldwege in der Luther Masch machte sich Andreas Lange Gedanken. Schotter wäre für Landwirte zwar ausreichend, aber ginge zu Lasten der Fußgänger und Radfahrer.

Dem Bürgermeister bereitet die beitragsfreie Kita Sorgen. „Wir haben Schwierigkeiten, alle Kinder im Moment unterzubringen.“ Der Rechtsanspruch werde über Tagesmütter abgedeckt. Die Beitragsfreiheit gelte aber nur für Kindertagesstätten. Außerdem könnten derzeit 27 freie Stellen nicht besetzt werden. In den nächsten Jahren würden sogar 142 Erzieher benötigt. Es würden jedoch zu wenige ausgebildet.

Beim Frühjahrsempfang der Luther CDU ist der Staatsminister im Kanzleramt Hendrik Hoppenstedt zu Gast. Quelle: Rita Nandy

Seinen Weg zum Staatsminister im Kanzleramt schilderte der Bundestagsabgeordnete Hendrik Hoppenstedt humorvoll. So habe er in Berlin wenig Eindruck damit schinden können, dass er Bürgermeister war. Auch klappte es nicht mit einem Ausschussvorsitz. Frustriert habe er seinem Bruder gesagt: „Weißt du, was ich dieses Jahr werde? Nichts.“ Die Antwort: „Ist im Zweifel auch besser fürs Land.“ Es kam anders. Nun ist Hoppenstedt unter anderem dafür zuständig, zu kontrollieren, dass vorgelegte Gesetzentwürfe dem Koalitionsvertrag entsprechen. 

Von Rita Nandy

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