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Stadt Wunstorf IGS-Eltern müssen künftig mehr zahlen
Aus der Region Region Hannover Stadt Wunstorf IGS-Eltern müssen künftig mehr zahlen
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12:48 22.06.2018
Während die Bauarbeiten noch laufen, ist für die Evangelische IGS Wunstorf eine deutliche Schulgelderhöhung angekündigt worden. Quelle: Sven Sokoll
Wunstorf

Seitdem die Eltern ein Schreiben bekommen haben, dass das Evangelische Schulwerk das Schulgeld an der Evangelischen IGS von regulär 45 auf 60 Euro im Monat erhöhen will, erreicht die Einrichtung der hannoverschen Landeskirche in Hannover einiger Protest. Nach der Änderung zum 1. Februar 2019 sollen für das zweite Kind 40 statt 35 Eur0 zu zahlen sein.

Gerd Brinkmann, pädagogischer-theologischer Leiter des Schulwerks, betont: „Wir erhöhen das auch nicht gern.“ Er räumt aber ein, dass bei der Übernahme der Gesamtschule 2011 noch Erfahrungswerte fehlten. So verlangte der Träger den gleichen Satz wie bei den schon betriebenen Grundschulen. „Wir mussten aber feststellen, dass der Betrieb einer Gesamtschule personalintensiver und damit teurer ist.“ Jahrelang habe die Kirche diese zusätzlichen Kosten selbst ausgeglichen. „Jetzt hat das Kuratorium aber gesagt, dass wir das Schulgeld anpassen müssen.“

Zu den Personalkosten war noch gekommen, dass auch die sächliche Ausstattung der Schule deutlich teurer geworden ist, so dass die erwarteten Mehreinnahmen von 100.000 Euro im Jahr schnell aufgezehrt werden. Die Erhöhung ist auch vorab im Schulvorstand diskutiert worden. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass das Schulgeld erst erhöht wird, wenn auch der Schulbau abgeschlossen ist“, sagte der Elternratsvorsitzende Peter Schreiber. So rückte der Termin zumindest für alle Schulen des Schulwerks von August 2018 auf den Beginn des zweiten Schulhalbjahres.

Allerdings hat das Schulwerk mittlerweile Signale, dass ein Bezug des dann sanierten Altbaus zu dem Zeitpunkt mittlerweile fraglich geworden ist. Das hat Stadtsprecher Alexander Stockum gestern allerdings zurückgewiesen. Es habe bei den Firmen zwar immer wieder personelle Engpässe gegeben, doch mit Aufstockungen soll das ausgeglichen werden. Derzeit sind die Trockenbauer am Werk.

Nach der Schulgelderhöhung, über die die Elternschaft Anfang des Monats schon vorab informiert worden war, hat der Elternratsvorsitzende keine ganz große Empörung vernommen, sondern auch viel Verständnis. „Wir sind ja eigentlich auch gut ausgestattet.“ Brinkmann weist auch darauf hin, dass an der IGS besonders viele Familien wegen ihres niedrigen Einkommens von den Sonderregelungen profitieren. So müssen 15 Prozent das Schulgeld gar nicht zahlen, und eine gleich große Gruppe den ermäßigten Satz von künftig 25 Euro für das erste und 20 Euro für das zweite Kind.

Von Sven Sokoll

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